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| Valeri Gergijew widmete sein Konzert den Menschn von Zchinwali. Foto: ria.novosti | |
Mariinski-Orchester gibt bewegendes Konzert in Zchinwali
Zchinwali. Dirigent Valeri Gergijew und 60 Musiker des Petersburger Mariinski-Theaters spielten am Donnerstagabend in Zchinwali. „Die Tragödie darf sich niemals wiederholen“, so Gergijew vor Beginn des Konzerts.
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Die Bühne war provisorisch vor dem zerstörten Parlamentsgebäude von Zchinwali aufgebaut worden, das damit eine sehr spezifische „Theaterdekoration“ lieferte. Auf den Stufen, die zum Platz herunterführen, waren Hunderte Kerzen entzündet worden. Auch die Zuhörer hatten Kerzen in den Händen.
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Die Menschen bahnten sich mühsam den Weg durch die dunkle Stadt – die Stromversorgung im Zentrum von Zchinwali ist immer noch nicht wiederhergestellt. Hunderte kamen zu dem Konzert, das der berühmte Kapellmeister „den Lebenden und den Gefallenen“ widmete. Die Plätze reichten längst nicht aus, viele Menschen mussten stehen.
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Ein heroisches Programm
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Die Auswahl der Stücke zu diesem ungewöhnlichen Auftritt entsprach dem Anlass: Gergijew, der selbst Ossete ist, wählte die Fünfte Symphonie und das „tragische“ Finale der Sechsten Symphonie von Tschaikowski sowie den ersten Satz – „Invasion“ – der Siebten (Leningrader) Symphonie von Schostakowitsch.
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Nach Abschluss des Konzerts applaudierte das Publikum den Musikern zehn Minuten lang stehend. „Wir werden uns dem Thema Zchinwali noch oft zuwenden“, so Gergijew. „Die Stimme der Leidenden muss erhört werden. Ich möchte bei ihnen sein.“
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