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Zwischen Platzregen und Sonnenschein. Die wechselhafte Witterung Petersburgs führt oft zu spannender Licht- und Wolkenspielen. (Foto: von Arb/.rufo)
Zwischen Platzregen und Sonnenschein. Die wechselhafte Witterung Petersburgs führt oft zu spannender Licht- und Wolkenspielen. (Foto: von Arb/.rufo)

Weiße Nächte im Sommer, endlose Dunkelheit im Winter

Auf der geografischen Höhe von Südgrönland gelegen, wird Petersburg von einem gemäßigten Meeresklima geprägt. Die hohe Luftfeuchtigkeit kann im Sommer (Durchschnittstemperatur Juli 18,1 Grad Celsius) zu einer schwülen Hitze führen. Im Winter hingegen (Januar im Schnitt 6,3 Grad) lässt sie zusammen mit oft starken Winden die Kälte als viel eisiger empfinden als sie in Wirklichkeit ist.

Dank einer stetigen Brise vorwiegend aus Westsüdwest ist das Wetter sehr wechselhaft und bietet bisweilen prachtvolle Wolken- und Lichtspiele über der Silhouette der Stadt. Ein heißer Sommertag kann innerhalb von Minuten von einem sintflutartigen Regenguss unterbrochen werden.

Die Niederschläge (jährlicher Durchschnitt 634 Millimeter) hören dann aber oft schon nach einigen Augenblicken wieder auf. Dadurch ist der stets griffbereite Regenschirm hier ein mindestens ebenso wichtiges Utensil wie in London.

Bei Russland-Aktuell
• Rote Segel, weiße Nacht: Schüler-Party an der Newa (18.06.2009)

Schlaflose Weiße Nächte


Die nördliche Lage Petersburgs hat in den Monaten Mai bis Juli das Phänomen der „Weißen Nächte” zur Folge, das jährlich tausende von Touristen anlockt und der Stadt während dieser „schlaflosen” Zeit eine ganz besondere Stimmung verleiht.

Zur Zeit der Sommersonnenwende bleibt es in dieser Region bis nach Mitternacht fast taghell, und schon nach zwei, drei Stunden, während denen ein sonderbares Dämmerlicht herrscht, steigt die Sonne wieder über dem Horizont auf.

Während dieser Wochen kann (oder mag) niemand richtig schlafen – Touristen, Liebespärchen, Schüler und Studenten, die ihren Abschluss oder den Ferienbeginn feiern, ziehen durch die Straßen und bevölkern die Parkanlagen.

Endloser, nasskalter Winter


Der Preis dieser intensiven Sommerzeit ist ein langer, oft nasskalter, aber zuweilen auch harter Winter, in dem die Newa und alle anderen Kanäle schon mal im November zufrieren und erst im März oder April wieder auftauen können.

Mit Skisport, Schlittschuhlaufen, Eisfischen und Eisbaden machen sich die Petersburger diese lange Zeit der vielen langen Nächten erträglich.

Trinkwasserreservoir Ladogasee


Neben der Ostsee und der Newa ist der Ladogasee das wichtigste Gewässer in der Region um St. Petersburg. Mit seinen 17.703 Quadratkilometern Wasserfläche ist er das größte Süßwasser-Binnengewässer Europas.

Bei Russland-Aktuell
• Wieder Ärger um Petersburger Hochwasserdamm (08.10.2008)
Als Wasserstraße verbindet er Petersburg gegen Norden mit dem Weißen Meer und im Süden mit der Wolga. Das riesige Trinkwasserreservoir, dessen Inhalt von den Russen als besonders rein und sogar wunderwirkend angesehen wird, misst auf der Nord-Südachse 220 Kilometer und ist bis zu 225 Meter tief. Seine wichtigsten Zuflüsse sind die Flüsse Wolchow und Swir.

Anders als der Ladogasee leidet der Finnische Meerbusen im Bereich vor der Stadt unter der starken Verschmutzung durch Industrieabwässer und die Kanalisation, die noch heute zum Teil ungeklärt ins Meer geleitet werden.

Ein Dammbau, der Ende der 1970er Jahre auf der Höhe von Kronstadt begonnen wurde und die Stadt vor Hochwasser schützen soll, erwies sich entgegen anfänglicher ökologischer Bedenken als relativ harmlos für die Umwelt. Fertig gestellt ist er jedoch bis heute nicht.

Die Flora und Fauna um St. Petersburg sind dem Klima und den Böden entsprechend karg. Was sich in den weiten Wäldern mir hohem Birkenbestand finden lässt, fällt bis auf Beeren und Pilze mager aus.

Ebenso beschränkt sind die Anbaumöglichkeiten für die Petersburger auf dem Grund ihrer Datschen in den weiträumigen Erholungsvierteln rund um die Stadt.

(eva/.rufo)

Aktualisiert im November 2009


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Der Winter ist eingezogen. Für ein paar Monate können sich die Russen in den Moskauer Parks an zahlreichen Eisskulpturen erfreuen. (Topfoto: Ballin)



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