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Wie hier in Repino finden sich an der Ostsee-Küste auch einsame Traumstrände (Foto: ld/rufo)
Wie hier in Repino finden sich an der Ostsee-Küste auch einsame Traumstrände (Foto: ld/rufo)

Radtour: Zu den Stränden an Petersburgs Riviera

Schon vergessen? St. Petersburg liegt am Meer. Aber man darf die Ostsee nicht nur am unappetitlichen Strand der Wassili-Insel betrachten: Die Bade- und Ferienorte des Petersburger „Kurortny Rayon“ locken mit weiten Sandstränden, reichlich Beach-Remmidemmi – und überraschend angenehmen Radwegen.

Von Sestrorezk bis über Selenogorsk hinaus reihen sich weite flache Sandstrände aneinander. Dahinter erheben sich sanfte Hügel, fast durchgehend von Wald bestanden. Agro-Wüsten und Industrie gibt es hier nicht. In diese Frischluftoase zieht es die Petersburger traditionell zur Sommerfrische: Ferienheime, Sanatorien und Datschen dominieren die Küste und das unmittelbare Hinterland. Doch dazwischen finden sich viele stille Winkel für eine Rast am Strand oder im Wald.

Zwei Bahnlinien als Heimkehrhilfe


Bei Russland-Aktuell
• Tipps zum Rad ausleihen und Rad fahren in St. Petersburg
Einem Fahrradausflug in Nordwest-Richtung kommt entgegen, dass es gleich zwei „Elektritschka“-Bahnlinien an die Riviera gibt: Beide beginnen am Finnländischen Bahnhof. Eine eingleisige Linie führt die Küste entlang nach Beloostrow – wo sie auf die zweigleisige Hauptstrecke nach Wyborg trifft, die die weiteren Küsten-Ferienorte bis Uschkowo erschließt.

Für den Radler hat das den Vorteil, dass die Routenplanung flexibel gehalten werden kann: Wenn das Wetter, das Stahlross oder die Beine versagen, ist es eigentlich nie weiter als drei Kilometer bis zur nächsten Bahn-Haltestelle.

Die Ausfallstraße ist Radfahrerhorror...


Die als „Primorskoje Chaussee“ oder „Trasse Skandinavia“ bekannte einzige Straße in diese Richtung ist allerdings unerträglich und gefährlich: Vierspurig und sehr stark befahren – vor allem an den Wochenenden – lässt sie eher Panik als Freude aufkommen. Die Herausforderung besteht also darin, sich einen sicheren und angenehmen Weg parallel zu dieser Piste zu suchen – keine einfache, aber eine lösbare Aufgabe.

Wir verlassen den Petersburger Norden über den Primorski Prospekt – und zwar auf dem linken (!) Gehweg, der mal direkt neben der Fahrbahn, mal etwas abseits durch Grünanlagen am Ufer der Bolschaja Newka verläuft. Vorbei am Lenta-Supermarkt geht es geradeaus in ein gewaltiges Neubau-Viertel. Wir schwenken an der ersten Kreuzung links weg – und düsen dann über eine breite und wenig befahrene Straße entlang des neu angelegten, noch kahl wirkenden „Parks des 300-jährigen St. Petersburgs“. Wer mag, kann schon hier schnell mal einen Abstecher zum größten Stadt-Strand machen.

…aber ihr paralleler Gehweg freut den Radler


Alsbald trifft diese prima Rollbahn jedoch wieder auf die Hauptstraße, die sich hier durch Nadelöhr eines Kontrollpostens der Verkehrspolizei GAI zwängt. Wir behalten stoisch – im Prinzip bleibt es dabei für die nächsten ca. 15 Kilometer – den wenig begangenen Gehweg auf der linken, dem Meer näheren Fahrbahnseite als Radl-Trasse bei. Die Straße führt durch die Vororte Lachta und Olgino. Nach etwa 4 Kilometern (vom GAI-Posten aus gerechnet) kommt links das Motel „Olgino“. Direkt dahinter steht das Ortsschild „St. Petersburg“. Eine sumpfige Schneise eröffnet einen Blick zum Meer, dahinter beginnt dichter Wald. Wer es auf eine hohe Kilometerleistung abgesehen hat, folgt nun weiter dem gut befahrbaren Teerweg wenige Meter parallel zur Hauptstraße.

Endlich der Stadt und dem Verkehr entronnen: Zwischen Petersburg und Lissi Nos (foto: ld/rufo)
Endlich der Stadt und dem Verkehr entronnen: Zwischen Petersburg und Lissi Nos (foto: ld/rufo)

Endlich Wald und Ruhe


Wer jedoch genug von Lärm und Abgasen hat, schwenkt halblinks auf einen Waldweg ein. Runterschalten – Pfützen und feuchte Abschnitte fordern hier erstmals die Mountainbike-Reifen. Zwischen der Hauptstraße und der etwa einen Kilometer entfernten Küste schlängelt sich nun ein nach dem Asphaltdschungel geradezu paradiesisch anmutender Waldweg durchs Gehölz. Querwege bieten die Möglichkeit, zur Küste zu fahren. Doch Strand ist hier Fehlanzeige: Ein breiter Schilfgürtel versperrt den Zugang zum Wasser.

Kurz vor Lissi Nos geraten wir zwangsläufig wieder auf die Hauptstraße. Aber nur für ein paar Dutzend Meter: Denn während die Straße sich auf eine hohe Bahnüberführung schwingt, bleiben wir links davon auf dem Boden, überqueren ein Nebengleis, passieren einen plumpen Bau mit ein paar Geschäften – und schwenken halblinks in eine schnurgerade stille Straße mit Privathäusern ein. Auf diesem Kurs durchqueren wir in aller Ruhe Lissi Nos und stoßen erst an einer Stelle, wo uns das Ortschild „Gorskaja“ begrüßt, wieder auf den Autoverkehr.

Radwege in Petersburg – lächerliches Fetzenwerk


Absteigen gefordert: an der Kreuzung mit der Ringautobahn (Foto: ld/rufo)
Absteigen gefordert: an der Kreuzung mit der Ringautobahn (Foto: ld/rufo)
Prompt bietet sich ein verstörender Anblick: Wir sind drauf und dran, in ein Autobahnkreuz hineinzuradeln! Aber keine Panik: Nach ein paar Metern zweigt links schon wieder eine löchrige Asphaltstraße ab, der wir 200-300 Meter folgen. Dann heißt es sich am Lenker festhalten, um nicht vor Überraschung vom Gaul zu fallen: Ein rundes, blaues Verkehrsschild mit einem weißen Fahrrad darin! Ein Radweg in St. Petersburg!!!

Begeistert folgen wir dieser Fata morgana – um Momente später kräftig aufzulachen: Der Radweg endet schon wieder offiziell (weißes Schild, roter Rand, schwarzes Fahrrad), um mittels eines Zebrastreifens über eine Auffahrt der Petersburger Ringautobahn geführt zu werden. Wer also alles richtig machen will: Absitzen, rüberschieben, wieder aufsitzen (weil ein neues Radwegschild es erlaubt)!

Mit dem Fahrrad über die Autobahnbrücke – kein Problem


Das Wiederaufsteigen (eher aber das Absteigen vorher) lohnt aber kaum, denn voraus erhebt sich eine Autobahnbrücke – und wir müssen da rüber! Denn nun gilt es, die Straßenseite der „Skandinavia“ zu wechseln und gleichzeitig die parallele Bahnlinie zu überqueren. Über eine Wendeltreppe schieben und heben wir die Bikes hinauf in den dritten Stock zur Autobahn, radeln zwischen Leitplanke und Lärmschutzwand durch bis zur dritten Wendeltreppe, lupfen die Räder wieder treppab und setzen unseren Weg auf der dort entlang führenden Nebenstraße fort.

Bei Russland-Aktuell
• Kronstadt: Strandträumereien und Festungswälle (12.02.2007)
• Petersburgs Strände bedingt fit für den Sommer (04.06.2004)
• Wieder Ärger um Petersburger Hochwasserdamm (08.10.2008)
Nun ist die Radlerwelt wieder in Ordnung: Links das Bahngleis, rechts Datschen, Datschen, Datschen geht es flott und leidlich verkehrsarm vorwärts. Erst passieren wir die Elektritschka-Haltestelle Alexandrowka, dann Tarchowka. Nach etwa 20 Kilometern (vom GAI-Posten) kreuzt unser Weg an einer Ampel in Sestrorezk wieder die Fernstraße nach Finnland. Wir fahren geradeaus in das gepflegt wirkende Städtchen hinein: Rechter Hand liegt ein See, darin spritzt eine elegante Fontäne – beinahe wie in Genf! An der nächsten Kreuzung biegen wir rechts ab, lassen den Park-gesäumten See hinter uns – und düsen immer geradeaus durch das Neubauviertel von Sestrorezk bis zum Ortsende. Wer sein Gelüst auf Sand und Meer nicht mehr zu unterdrücken vermag, kann schon in Sestrorezk zum Strand abbiegen: Wir befinden uns nun außerhalb des Hochwasserschutzdammes – das Wasser ist sauberer und die Strände sind sandiger als in Stadtnähe.

Ab Sestrorezk gibt es schöne Badestrände an der Route


Wen es weiter zieht: Wieder dem linken Rand der Hauptstraße folgend, passieren wir einen Friedhof, dann eine Bahnbrücke und einen zum Denkmal („1941-1945“) gemachten Bunker. Nach etwa einem Kilometer zweigt eine breite Teerstraße nach links ab: Wir folgen ihr und es geht über eine Hängebrücke auf den Vorplatz von gleich zwei Sanatorien-Checkpoints: Links das elitäre „Belije Notschi“, rechts „Djuni“. Wir schlängeln uns dort an den Wärtern vorbei durchs leicht geöffnete Eingangstor – und stellen kurz darauf fest, dass „Djuni“ auch nicht für arme Leute ist: Ein Golfplatz!

Strand-Sanatorien: Mal nobel, mal in Ruinen


Abendstimmung am Strand in Solnetschnoje (Foto: ld/rufo)
Abendstimmung am Strand in Solnetschnoje (Foto: ld/rufo)
Wir umrunden das moderne Hauptgebäude des Sanatoriums, rollen bergab zu einer Weggabelung: Links geht es zu einem Strandcafe, wo man Windsurfern bei der Arbeit zusehen kann, nach rechts führt unser Weg an ein paar schicken Holzdatschen einiger Golffreunde vorbei.

Nach ca. 250 Metern heißt es, linkerhand die etwas zugewucherte Brücke über das Flüßchen Sestra zu finden, das uns ansonsten das Fortkommen entlang der Küste blockiert: Die von einer (offen stehenden) Eisentüre abgeriegelte Fußgängerbrücke besteht aus drei dicken Heiz- oder Wasserrohren, über die man die Räder tragen muss. Aber der Hindernisparcours ist an dieser Stelle so gerechtfertigt wie sonst nirgends auf der Route: Hier verlief von 1920 bis 1939 die Grenze zwischen Russland und Finnland!

Geheimtipp: Dünen, Teich und eine Quelle


Dünen mal nicht am Meer, sondern mitten im Wald (Foto: ld/rufo)
Dünen mal nicht am Meer, sondern mitten im Wald (Foto: ld/rufo)
Auf der „finnischen“ Seite angelangt, sollte man der Sestra ein paar Minuten flußaufwärts folgen, um an ein ungewöhnliches Fleckchen Erde zu gelangen: Mitten im Wald erhebt sich eine mächtige kahle Sanddüne, an ihrem Fuß läd ein klarer Teich zum Bade – und sogar seinen Durst kann man aus zwei Quellen stillen, die aus der Düne plätschern! Ein Plätzchen wie für Adam und Eva - live in paradise: Kaum eine Menschenseele weit und breit!

Ansonsten hält man nach der „Grenzbrücke“ den Kurs bei und arbeitet sich durch die teils in Trümmern liegenden Fragmente eines weiteren Sanatoriums. Bei dessen Hauptgebäudes gäbe es wieder eine Möglichkeit, um (auf gut deutsch gesagt) am Beach zu relaxen. Ansonsten: Frisch auf, zu Berge! Hinter der Sanatoriums-Einfahrt führt eine schmale Straße kurz, aber kräftig bergauf. Nach der Steigung führt links ein Teerweg geradewegs ins nächste Sanatoriengelände: Das sich dahinter anschließende Ferienlager für Kinder hat seine besten Zeiten offensichtlich schon hinter sich: irgendwie alles so sowjetisch hier ...

Doch das „KiLag“ ist schnurstracks durchquert. An der nächsten Wegkreuzung geht es links hinunter zum „Laskowoje“-Strand mit Umkleidekabinen, Bierbars und sonstigen Basis-Segnungen der Freizeitindustrie. Nach 30 Kilometern befinden wir uns nun in Solnetschnoje, dem ersten Ort der Petersburger Riviera!

In Solnetschnoje beginnt Petersburgs ruhige Riviera


Strand-Restaurant in Komarowo-  an einem ruhigen Tag (Foto: ld/rufo)
Strand-Restaurant in Komarowo- an einem ruhigen Tag (Foto: ld/rufo)
Wer geradeaus weiterfährt, erreicht nach ca. 300 Metern die Hauptstraße. Doch ist dies nicht mehr die stark befahrene Fernstraße, sondern die ruhigere „Untere Chaussee“, die der Küste entlang nach Selenogorsk führt. Bis Selenogorsk sind es von Solnetschnoje noch etwa 15 Kilometer, dazwischen liegen die Orte Repino und Komarowo. Und wenn dies Petersburgs Riviera ist, dann ist Komarowo sein Monaco: Die Dichte und Noblesse der Datschen, Sanatorien, Hotels und Strandrestaurants nimmt nun beständig zu. Dennoch kann weiterhin fast ideal geradelt werden: Links der Chaussee schlängelt sich bis Selenogorsk ein meist gut geteerter Rad- und Fußweg durch die Bäume.

Jetzt braucht es keine fremde Hilfe mehr, Strände oder Gastronomie zu finden: Beides liegt in Sichtweite nahe der Straße. Das Preisniveau der Etablissements lässt sich leicht anhand der Dichte der davor geparkten Nobelautos kalkulieren. Aber hier gibt es für jeden Standard Angebote – vom Feinschmeckerlokal bis zum Bierzelt.

Nach gut 45 Kilometern (plus Anfahrt bis zum GAI-Posten, vom Stadtzentrum ca. 10-15 Kilometer) über zum Teil unbefestigte Wege wird wohl jeder selbst wissen, wie Waden und Sitzfleisch angemessen zu belohnen sind. Endpunkt unserer Küstentour ist die Kirche in Selenogorsk. Landein- und -aufwärts stößt man hier alsbald auf den Bahnhof und die Elektritschka in Richtung St. Petersburg.

(Lothar Deeg/SPZ – Juli 2005)

Aktualisiert im April 2009

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