Die katholische Katharinenkirche liegt (wie auch die Lutherische Petrikirche und die Armenische Kirche) ein paar Meter hinter der Häuserzeile des Newski Prospekts zurück. Der uneingeweihte Besucher mag an der Kirche vorbeilaufen, denn sein Blick wird zuallererst von dem vor dem Gotteshaus gelegenen Künstlermarkt gefangen genommen.
Die armenische Katharinenkirche auf dem Newski Prospekt gehört zu den Schmuckstücken unter den Gotteshäusern auf Petersburgs Hauptstraße. Noch vor wenigen Jahren sahen Besucher nackte Ziegelsteinwände und aufgerissene Fußböden. Nach der Wiedereinweihung am 12. Juli 2000 erstrahlt die armenische Hauptkirche wieder in Glanz und alter Frische und ist täglich für Gläubige und Besucher geöffnet.
Auf dem weitläufigen Gelände des Alexander-Newski-Klosters am äußersten Ende des Newski Prospekts findet der interessierte Besucher zwei außergewöhnliche Friedhöfe: Die "Totenstädte" (Nekropolen) beiderseits des Durchgangs zum Kloster bergen die Gräber vieler Baumeister, Bildhauer, Maler, Schriftsteller, Schauspieler und Komponisten, denen Petersburg sein Aussehen und sein Selbstverständnis in Architektur, Literatur und Musik verdankt.
Auf einem Relief im Giebel der Petersburger Isaakskathedrale hat sich der Baumeister des Gotteshauses selbst verewigt: Herr Montferrand hält sein monumentales Werk zärtlich im Arm. (Topfoto: Brammerloh/.rufo)