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| Die Kirche des Erlösers auf dem Blute erinnert an die Basilius-Kathedrale auf dem Roten Platz. (Foto: ld/.rufo) | |
Christi-Auferstehungskirche („Erlöser auf dem Blute“)
Diese Kirche ist eine reine Augenweide für alle, die vor lauter Barock und Klassizismus schon fast vergessen haben, dass auch Petersburg eine russische Stadt ist. Zar Alexander III. forderte dem Architekten Alfred Parland ein Bauwerk „im reinsten russischen Stil des 17. Jahrhunderts“ ab.
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Dieser „neo-russische“ Stil war damals groß in Mode. Seinen Auftrag meisterte Parland mit Bravour, denn der Betrachter sieht sich nicht zufällig auf den Moskauer Roten Platz mit seiner berühmten Basilius-Kathedrale versetzt.
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Mahnmal für einen ermordeten Zar
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| Die Koordinaten |
Nächste Metro: Newski Prospekt/Gostiny Dwor Geöffnet 11.00 – 19.00 Ruhetag: Mi Eintritt: 300 Rubel |
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Die Kirche entstand zwischen 1883 und 1907 an der Stelle, wo Alexander II. 1881 von Attentätern tödlich verletzt wurde. Daher rührt auch der zweite Name: „Erlöser auf dem Blute“. Die Stelle, an dem das Attentat passierte, sollte in den Kirchenraum integriert werden, wodurch sich ihre exponierte Lage am Ufer des Gribojedow-Kanals erklärt.
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Beim Bau wurde gar ein Teil des Flussbettes in das Fundament mit einbezogen. Einmalig sind die vielen, künstlerisch erstklassig ausgeführten Mosaikbilder auf den Fassaden, im Innenraum und gar auf den Fußböden. Sie nehmen eine Fläche von insgesamt 7.000 Quadratmetern ein.
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Wunderschöne Jugendstil-Mosaiken
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Die Entwürfe zu den Bildern lieferten ab 1895 solche anerkannten Künstler wie Wasnezow, Nesterow, Wrubel und Rjabuschkin. Im Westteil des Gebäudes unter dem Glockenturm steht ein steinerner Baldachin, der den Platz der Tragödie markiert. Sieben Stufen tiefer als der Fußboden der Kirche sind ein Stück der Pflasterung und ein Fragment des Geländers des Katharinenkanals zu sehen.
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Heute ist die Erlöserkirche auf dem Blute ein reines Museum (eine Filiale der Isaakskathedrale), es werden keine Gottesdienste veranstaltet. Der hohe Eintrittspreis für Ausländer sollte die Besucher nicht abschrecken ab – die Besichtigung lohnt sich auf alle Fälle.
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Aktualisiert im November 2008
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