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Liebe (virtuelle wie reelle) Petersburg-Besucher!

In St. Petersburg gibt es etwa 80 Museen und Paläste zu besichtigen. Die wichtigsten werden hier in fünf Rubriken angeführt. Sie lauten:
Kunst, Geschichte, Wissenschaft+Technik, Literatur+Musik und Sonstige.
Die Paläste außerhalb der Stadt (wie Peterhof, Zarskoje Selo etc.) finden Sie im Menü bei "Sehenswertes" unter
„Ausflüge“.

Foto: ld/.rufo

Erste Schritte auf historischem Boden

St. Petersburg. Sie sind zum ersten hier? Neid, Neid ... Denn nichts ist schöner und wertvoller als der erste Eindruck, der erste Augenblick des Kennenlernens, der Bekanntschaft mit einem unbekannten Ort.

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KUNST

Ein Petersburg-Besuch ohne Ermitage, das wäre wie ... München ohne Hofbräuhaus. Weniger touristisch und etwas intellektueller betrachtet, natürlich nicht vergleichbar. Petersburgs Ruf als Kulturmetropole beruht zu einem sehr großen Teil auf der Ausstrahlung dieser einzigartigen Schatzkammer der Weltkultur. Doch auch das Russische Museum und die Filialen der beiden großen Häuser haben viel zu bieten. Kunst von Zeitgenossen muss man sich in Petersburg allerdings krümelweise zusammensuchen.

Blick auf den Winterpalast, das Hauptgebäude der Petersburger Eremitage. Foto: ld/.rufo

Eremitage

St. Petersburg. Die Eremitage ist in jeder Beziehung ein Museum der Superlative: Sie besitzt über drei Mio. Werke von der Urzeit bis in unsere Tage – verteilt auf ca. 1.000 Räume in sieben erstklassigen Palästen.

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Das Russische Museum in St. Petersburg. Foto: ld/.rufo

Russisches Museum

St. Petersburg. Wenn die Eremitage das Mekka für Liebhaber der westeuropäischen und der internationalen Kunst allgemein ist, so kommen Verehrer der russischen Kunst im Russischen Museum auf ihre Kosten.

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Das Marmorpalais in St. Petersburg von der Newa aus gesehen. Foto: ld/.rufo

Marmorpalais

Wie viele Petersburger Paläste, hat das Marmorpalais am Ufer der Newa eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Die heutige Filiale des Russischen Museums war ein Geschenk der Zarin Katharina II. für Grigori Orlow.

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Das Menschikow-Palais in St. Petersburg. Foto: ld/.rufo

Menschikow-Palais

Das ockergelbe Palais am Universitätskai gehört zu den ältesten Gebäuden von St. Petersburg. Sein Besitzer war der erste General-Gouverneur der Stadt Alexander Menschikow, der engste Mitstreiter Peters I.

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Das Stroganow-Palais in St. Petersburg. Foto: ld/.rufo

Stroganow-Palais

St. Petersburg. Das ehemalige Palais der Grafen Stroganow an der Ecke Moika und Newski Prospekt gehört heute dem Russischen Museum. Vor dem großen Stadtjubiläum von 2003 wurden mehrere Galasäle restauriert.

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Die Künstlerkommune an der Puschkinskaja 10 in St. Petersburg. Foto: ld/.rufo

Art-Center „Puschkinskaja 10“

Das größte Künstlerkonglomerat von Petersburg ist in ganz Russland bekannt. „Puschkinskaja 10“ – ein Name, der Maßstäbe setzt. In rund 40 Ateliers und Wohnungen ist die schöpferische Elite der Stadt konzentriert.

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Enge macht erfinderisch: Hinter der ersten Wand mit Avantgarde-Exponaten kommt noch eine zweite (Fotos: Siegrist/SPZ)

Museum der Avantgarde

St. Petersburg. Michail Matjuschin und seine dritte Frau Elena Guro waren zentrale Figuren der russischen Avantgarde. Ihr Haus auf der Petrograder Seite steht als „Museum der Avantgarde“ Besuchern offen.

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Das Museum für angewandte Kunst in St. Petersburg. Foto: ld/.rufo

Museum für angewandte Kunst

Ohne Zweifel ist dies das am besten versteckte Museum der ganzen Stadt. Und was hat es zu verbergen? Eigentlich nur einen Haufen von aus allen Epochen zusammengetragener Gebrauchsgegenständen – aber was für welche!

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Meyerhold-Plakat im Theatermuseum (Foto: Beitzer/SPZ)

Theatermuseum

St. Petersburg. Wenn man die knarrenden Stufen zum Theatermuseum am Ploschad Ostrowskogo hinaufsteigt, müssen die am Eingang dösenden Deshurnaja-Damen für jeden Besucher extra das Licht in der Ausstellung einschalten.

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Der Jelagin-Palast in St. Petersburg. Foto: ld/.rufo

Jelagin-Palast

Der 1818-22 erfolgte grundlegende Umbau des Jelagin-Palastes war das erste eigenständige Werk des Klassizisten Carlo Rossi. Der den Palast umgebende Park mit seinen Teichen lädt zum Verweilen und Entspannen ein.

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Im Brodski-Museum in St. Petersburg gibt es eine wertvolle Sammlung russischer Gemälde. Foto: museum.ru/M167item

Brodski-Museum

Nein, gemeint ist hier nicht der Dichter Josef Brodski, sondern Isaak Brodski, ein der Oktoberrevolution und dem neuen Sowjetstaat verpflichteter Maler. Sein Leben lang blieb er der realistischen Malweise treu.

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GESCHICHTE

300 Jahre sind ja eigentlich keine so lange Zeit – aber im Falle Petersburgs ausreichend, um damit über ein Dutzend historische Museen zu füllen. Der historische Bogen reicht von der Stadtgründung (mit dem ersten Haus der Stadt als Exponat) über die Oktoberrevolution bis zur Belagerung Leningrads. Einige Museen schauen auch über den lokalen Tellerrand hinaus und beschäftigen sich z.B. mit der Geschichte der Weltreligionen oder des russischen Militärs.

Die Peter-Pauls-Festung in St. Petersburg. Foto: ld/.rufo

Peter-Pauls-Festung

Die Peter-Pauls-Festung ist das unbestrittene Herz der Stadt. Hier wurde am 27. Mai 1703 der Grundstein zur Festung Sankt-Piterburch (Zar Peter I., der Gründer, wollte sie auf holländische Art benannt genannt haben) gelegt.

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Das Häuschen Peters des Großen in St. Petersburg. Foto: ld/.rufo

Häuschen Peters des Großen

Das Häuschen Peters des Großen ist das älteste Gebäude St. Petersburgs. Bereits zehn Tage nach der Stadtgründung im Mai 1703 wurde es fertig gestellt. Es war der erste Wohnsitz des Zaren in der neuen Stadt.

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Das Museum für politische Geschichte in St. Petersburg. Foto: ld/.rufo

Museum für Politische Geschichte

Im einstigen „Museum der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution“ weht heute ein anderer Wind: Offen und unvoreingenommen wird hier die Politische Geschichte des Landes im 20. Jahrhundert dargestellt.

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Denkmal für die Verteidiger Leningrad am Petersburger Siegesplatz. Foto: ld/.rufo

Denkmal für die Verteidiger Leningrads

Vom 8. September 1941 bis zum 27. Januar 1944 wurde Leningrad von der deutschen Wehrmacht belagert. 900 lange Tage und Nächte leistete die Stadt erbitterten Widerstand.

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Das Blockade-Museum in St. Petersburg. Foto: ld/.rufo

Blockade-Museum

St. Petersburg durchlebte im 20. Jahrhundert sehr schwere Zeiten: Revolutionen, Bürgerkrieg und Stalinscher Terror. Doch die 900-tägige Belagerung durch deutsche Truppen war die mit Abstand schlimmste Prüfung.

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Der Sommerpalast im Petersburger Sommergarten. Foto: ld/.rufo

Sommerpalast

Der Sommerpalast Peters I. in der nordöstlichen Ecke des Sommergartens entstand 1710-1714 nach einem Entwurf von Domenico Trezzini, dem ersten Hauptarchitekten Petersburgs.

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Das Michael-Schloss in St. Petersburg. Foto: ld/.rufo

Michael-Schloss

Zar Paul I. hatte Angst vor seinen politischen Gegnern, er fürchtete sogar um sein Leben. Deshalb ließ er sich ein Schloss bauen, das eher einer trotzigen Burg gleicht als einer schicken Zarenresidenz.

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Das Jussupow-Palais an der Moika in St. Petersburg. Foto: ld/.rufo

Jussupow-Palais

Dieser sehenswerte Palast liegt ein wenig abgelegen vom unmittelbaren Stadtzentrum; Besucher des ehemaligen Stadthauses der Fürsten Jussupow an der Moika werden dennoch reich für den Abstecher belohnt.

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Die Villa Rumjanzew in St. Petersburg. Foto: ld/.rufo

Rumjanzew-Villa

Hat die Eremitage gerade Ruhetag? Regnet es in Strömen und der geplante Spaziergang fällt ins Wasser? Die Villa des Grafen Rumjanzew lädt ein, den Nachmittag gediegen zu verbringen.

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Das Museum für Religionsgeschichte in St. Petersburg. Foto: ld/.rufo

Museum für Religionsgeschichte

Dieses Museum ist nicht nur eine echte Petersburger Spezialität, sondern von seiner Thematik her sogar weltweit einmalig. Bis 1999 befand es sich in der Kasaner Kathedrale, wo es zur Sowjetzeit „Museum für Geschichte der Religion und des Atheismus“ hieß.

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Das Suworow-Museum in St. Petersburg. Foto: museum.ru/M108

Suworow-Museum

Die erste Alpenüberquerung zu militärischen Zwecken seit Hannibals Tagen brachte Suworow eine bis heute anhaltende Popularität ein. Und wer von den Schweizer Petersburg-Besuchern weiß schon, ob er nicht russisches Blut in den Adern hat?

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Das Kirow-Museum befindet sich in einem stattlichen Wohnhaus auf der Petrograder Seite. Foto: museum.ru/M141

Kirow-Museum

Sergej Kirow zählt fraglos zu den prominentesten Kadern der ehemaligen sowjetischen Staatspartei. Seinen Bekanntschaftsgrad hat der Leningrader KP-Chef allerdings weniger seinen hochrangigen Parteiämtern zu verdanken als den verheerenden politischen Konsequenzen seiner Ermordung.

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Interieur in der Allilujew-Museumswohnung. Foto: Burdack/SPZ

Museumswohnung der Allilujews

St. Petersburg. In der Bürgerwohnung der Familie Allilujew gingen einst Lenin und Stalin ein und aus. Der spätere große Diktator wurde durch die Heirat mit Nadeshda Allilujewa sogar zum Schwiegersohn der Eigentümer.

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Das Museum der politischen Polizei in St. Petersburg von außen gesehen.

Museum der politischen Polizei

Das Gebäude, in dem sich heute das „Museum der politischen Polizei“ befindet, war in den Monaten nach der Oktoberrevolution von 1917 die Zentrale des ersten sowjetischen Staatssicherheitsdienstes, genannt Tscheka.

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WISSENSCHAFT + TECHNIK

Hier finden Sie historische eingelegte Missgeburten und ausgestopfte Tiere, alle Völkerschaften der Sowjetunion selig, Russlands seemännische Tradition, das weltweit einzige Museum für Polarforschung, dazu den passenden Eisbrecher und gleich zwei Eisenbahnmuseen.

Die Kunstkammer am Universitätskai in St. Petersburg. Foto: ld/.rufo

Kunstkammer

„Innerhalb eines Nachmittags einmal rund um den Globus - Schnuppern Sie hinein in die vergangenen Kulturen unserer Erde!“ So könnte ein Besuch der Kunstkammer, wie das „Museum für Anthropologie und Ethnographie“ gemeinhin genannt wird, angepriesen werden.

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Das Marinemuseum auf der Landspitze der Wassili-Insel in St. Petersburg. Foto: ld/.rufo

Marinemuseum

Das „Zentralmuseum der Kriegsmarine“ auf der Strelka ist eines der ältesten und bedeutendsten Museen Russlands. Es wurde bereits 1805 während der Regierungszeit Alexanders I. gegründet. In Perspektive soll es in eine umgebaute Kaserne auf das linke Newa-Ufer umziehen.

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Heute dümpelt die Aurora friedlich auf den Wassern der Newa. Foto: ld/.rufo

Panzerkreuzer „Aurora“

Am 25. Oktober 1917 fiel der wohl folgenschwerste Schuss der Weltgeschichte: Das Signal zum Sturm auf den Winterpalast gab für alle deutlich hörbar die „Aurora“ mit ihrer Bordkanone – sozusagen die Initialzündung der Oktoberrevolution.

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Das Zoologische Museum in St. Petersburg. Foto: ld/.rufo

Zoologisches Museum

Das Zoologische Museum ist zweifellos eines der verkanntesten Museen in St. Peterburg. Die meisten Reiseführer handeln es mit wenigen Sätzen ab. Dabei bietet es einen wunderbaren Ausflug ins Tierleben.

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Das Ethnographische Museum in St. Petersburg. Foto: ld/.rufo

Ethnographisches Museum

Wenn auch alle russisch sprechen und man die Bewohner dieses Landes gerne Russen nennt, es bleibt doch dabei: Russland war und ist ein Vielvölkerstaat. Auf dem Territorium zwischen Pazifik und Ostsee leben über hundert verschiedene Volksgruppen.

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Das Artilleriemuseum in St. Petersburg. Foto: ld/.rufo

Artillerie-Museum

Dieses Museum ist auch bei einem flüchtigen Petersburg-Besuch kaum zu übersehen: Direkt hinter der Peter-Pauls-Festung erhebt sich das Hufeisen-förmige „Kronwerk“ – davor und im (frei zugänglichen) Innenhof eine gewaltige Ansammlung von Kanonen, Haubitzen, Raketenwerfern und anderem schweren militärischen Gerät.

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Dieser ausgestopfte Eisbär gehört zur Exposition des Museums der Arktis und Antarktis in St. Petersburg. Foto: Pohlmann/SPZ

Arktis- und Antarktis-Museum

Weiße Nächte und lange Winter – Petersburgs Lage bietet schon einen Hauch polaren Klimas. Deshalb ist das weltweit einzige Museum, das die Arktis und Antarktis zum Thema hat, in der nördlichsten Millionenstadt der Welt gut aufgehoben – und bietet die Gelegenheit zu einer gemütlichen Pol-Expedition ohne Kälteschock.

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Eisbrecher Krassin an der Newa in St. Petersburg. Foto: ld/.rufo

Eisbrecher „Krassin“

Der Eisbrecher „Krassin“, einst Stolz der sowjetischen Seefahrt, kann heute am Ufer der Großen Newa besichtigt werden. Bis zu seiner Ausmusterung 1990 malochte der alte Seebär in der eisigen Kälte des Polarmeers, dort, wo für gewöhnliche Schiffe kein Durchkommen ist.

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Im Innern des U-Boots D2 Narodowolez. Foto: Burdack/SPZ

Museums-U-Boot D2 „Narodowolez“

St. Petersburg. Kaum ein Kapitel des II. Weltkrieges ist so mystifiziert wie der U-Boot-Krieg zur See. Ein Stück dieser Geschichte ist auf der Wassili-Insel als Original greifbar: im Museums-U-Boot D2 „Narodowolez“.

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Auch die Eisenbahn zog aktiv mit in denKrieg: Ein Bahngeschütz aus dem Zweiten Weltkrieg (Foto: nevsky-prospekt.com)

Freilichtmuseum für Eisenbahntechnik

St. Petersburg. Hinter dem stillgelegten Warschauer Bahnhof befindet sich das Freilichtmuseum für Eisenbahntechnik. Hier lassen sich schön restaurierte Loks, Waggons und andere Elemente des Bahnwesen bestaunen.

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Das Eisenbahnmuseum in St. Petersburg. Foto: museum.ru/M171

Russisches Eisenbahnmuseum

Die über 50.000 Exponate des Museums (gegr. 1863) zeigen eindrücklich die Entwicklung der russischen Eisenbahn in den vergangenen zwei Jahrhunderten. Modelle früher Dampfmaschinen sind ebenso zu sehen wie die Dampf- und später Elektroloks der 1916 fertig gestellten Transsibirischen Eisenbahn.

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Alte Kloschüsseln im  Wassermuseum in St. Petersburg. Foto: Burdack/SPZ

Wassermuseum

Bevor das Wasser in der Wohnung aus dem Hahn läuft, hat es einen langen Weg zurückzulegen. Zwischen der Newa und dem Endverbraucher sind unzählige Instanzen und Einrichtungen geschaltet. Dieses Museum bringt Licht ins Dunkel der Leitungen, Filter und Kanäle.

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Aushängeschild des Petersburger Metro-Museums. Foto: Heitmann/SPZ

Museum für Metro-Geschichte

Täglich benutzt mehr als die Hälfte der Petersburger die Metro. Umso verwunderlicher ist es, dass das kleine aber feine „Museum der Metropolitain“ zu den wirklichen Geheimtipps der Museumsszene zählt.

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LITERATUR UND MUSIK

In vielen ehemaligen Wohnungen der Petersburger Berühmtheiten wurden kleine, aber mit Sorgfalt ausgestattete Museen eingerichtet. So kann man die Räume besichtigen, wo Puschkin nach seinem Duell starb, Dostojewski seine letzten Jahre verbrachte oder Anna Achmatowa sich mit Alexander Blok traf. In vielen dieser Gedenkmuseen finden auch wechselnde Ausstellungen, Filmvorführungen und Lesungen statt.

Das Puschkin-Museum an der Moika Nr. 12 in St. Petersburg. Foto: ld/.rufo

Puschkin-Museum

Wer kennt ihn nicht, den großen Alexander Sergejewitsch Puschkin, den mit Abstand berühmtesten aller russischen Dichter? Nach ihm wurden Wodkamarken, Theater und Städte benannt, und in jedem noch so kleinen russischen Dorf findet sich eine Puschkin-Straße.

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Das Dostojewski-Museum im alten Viertel an der Wladimirkirche in St. Petersburg. Foto: ld/.rufo

Dostojewski-Museum

Mitten im belebten Viertel an der Wladimir-Kirche gleich neben dem beliebten Kusnetschny-Markt liegt das Gedenkmuseum für Fjodor Dostojewski. In diesem typischen Zinshaus aus der Mitte des 19. Jahrhunderts verbrachte der Schriftsteller die letzten Jahre seines Lebens, hier starb er im Januar 1881.

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Das Scheremetjew-Palais an der Fontanka in St. Petersburg. Foto: ld/.rufo

Musikinstrumenten-Museum (Scheremetjew-Palais)

Das ehemalige Stadthaus der Grafen Scheremetjew ist mit Baujahr 1712 eines der ältesten Petersburger Gebäude überhaupt. Dank der Tatsache, dass dieses Geschlecht das nötige Kleingeld für einen standesgemäßen Lebenswandel aufbringen konnte, bietet das Palais Architektur vom Feinsten und auserwählten Wohnstil im Innern.

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Einrichtungsgegenstände im Haus Rimski-Korsakows in St. Petersburg. Foto: museum.ru/M129

Rimski-Korsakow-Museum

Man kann es sich ausrechnen: Nach wem eine Straße und zwei berühmte Musikschulen in unmittelbarer Nähe des berühmten Mariinski-Theaters benannt sind, der muss zu den herausragenden Figuren der Stadt gezählt haben.

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Hinter dem Scheremetjew-Palais in einem Flügel im Hof lebte die Dichterfürstin Achmatowa. Foto: ld/.rufo

Anna-Achmatowa-Museum

„Zukunft muss am Vergangnen sich nähren, / das Verfloss'ne im Kommenden gären: / Schreckensfeier des Laubs, das verblich.“ Zeilen aus einem der bekanntesten Gedichtszyklen Anna Achmatowas, „Poem ohne Held“, die widerspiegeln, was der größten russischen Dichterin des 20. Jahrhunderts tiefer Glaube war: Vergangenes wird durch Erinnerung bewahrt.

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Das Puschkin-Haus an der Kleinen Newa in St. Petersburg. Foto: ld/.rufo

Puschkin-Haus

Dieser Ort ist nur etwas für echte Literaturliebhaber und -kenner: Wem zum Thema Puschkin nicht mehr als die billige Schnapsmarke einfällt, kann sich den Besuch sparen. Hier wird eine Dokumentation der großen literarischen Vergangenheit Russlands für hohe Ansprüche und in allen Einzelheiten geboten.

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Das Nabokow-Geburtshaus in St. Petersburg. Foto: ld/.rufo

Nabokow-Museum

Ein etwas angegrauter Herr, der ungeachtet seines Alters immer noch auf Schmetterlingsjagd geht und ihnen mit seinem Netz hinterher eilt – das ist wahrscheinlich das am weitesten verbreitete Bild von Wladimir Wladimirowitsch Nabokow.

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Im Nekrassow-Museum in St. Petersburg. Foto: museum.ru/M139

Nekrassow-Museum

Nicht alle Schriftsteller im alten Petersburg entsprachen der Vorstellung, die man sich generell so von Dichtern und Denkern macht: Arm, in irgendeinem Loch hausend und sich hauptsächlich von Brot, Tee und edlen Gedanken ernährend. Nekrassow ist ein Beispiel dafür, dass es auch anders geht.

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Das Blok-Museum in St. Petersburg. Foto: ld/.rufo

Alexander-Blok-Museum

Blok ist einer der prominentesten Vertreter des “Silbernen Zeitalters” der russischen Literatur. Mit grenzenloser Begeisterung begrüßte er die Oktoberrevolution, war sofort Feuer und Flamme für die Sache Lenins. Doch wie bitter die Ernüchterung, als Chaos und Bürgerkrieg heraufzogen.

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Das Schlajapin-Haus in St. Petersburg in früheren Zeiten. Foto: museum.ru/M162

Schaljapin-Museum

Der äußerst ausdrucksstarke Sänger, Tänzer und Schauspieler Fjodor Schaljapin kann wahrhaft als begabter Mensch bezeichnet werden: Das Ausmaß seines Talents hätte ausgereicht, um ein ganzes Dutzend Durchschnittsmenschen zu Künstlern werden zu lassen.

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SONSTIGE

Womit hat St. Petersburg noch aufzuwarten? Mit dem landesweit einzigen Brotmuseum z. B. Weniger bekannt sind die beiden Puppenmuseen in der Stadt. Vom Grammophon-, Hygiene- oder gar dem Bodenkunde-Museum ganz zu schweigen. Und der Zoo ist zwar eigentlich kein Museum (wenngleich auch etwas angestaubt), aber wir wissen einfach nicht, wohin ihn sonst stecken auf diesen Seiten...

Wodkamuseum/foto:Deeg

Wodka-Museum

Das „Museum des russischen Wodkas” wirbt damit, weltweit das erste und einzige Museum seiner Art zu sein. Dem ist zwar nicht so, aber der Umstand, daß hier einem einzelnen Getränk ein ganzes Museum gewidmet wird, macht deutlich, welch große Bedeutung dem Wodka in der russischen Alltagskultur zukommt.

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Im Brotmuseum in St. Petersburg gibt es auch einen Brotladen aus der Sowjetzeit zu bewundern. Foto: museum.ru/M165

Brotmuseum

Brot hat in Russland einen einzigartigen Stellenwert. Die Russen essen es zu jeder Mahlzeit. Egal ob Pelmeni, Blini oder Borschtsch – ohne Brot schmeckt nichts. Das Brotmuseum hat dieser russischen Vorliebe ein gelungenes Denkmal gesetzt.

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Im Leningrader Zoo leben traditionell auch Eisbären. Foto: ld/.rufo

Zoologischer Garten

Der Leningrader Zoo (so heißt er offiziell immer noch) wurde 1865 gegründet und ist nach dem Moskauer Tierpark der älteste Russlands. Er befindet sich unmittelbar hinter der Peter-Pauls-Festung im Alexandrowski Park.

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Petersburgs Botanischer Garten verwöhnt mit Blütenpracht auch im kühlen russischen Norden (foto: Garten/SPZ)

Botanischer Garten

St. Petersburg. Der Botanische Garten ist ein ruhiges und exotisches Plätzchen. Zu sehen gibt es hier ein naturkundliches Museum, das Palmenhaus und die Orangerie, alles in allem eines der größten Herbarien der Welt.

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Das Pressemuseum befindet sich in einem gewöhnlichen Petersburger Mietshaus aus dem 19. Jahrhundert. Foto: ld/.rufo

Pressemuseum

In einem Land, wo dem geschriebenen Wort solche Bedeutung zukommt wie in Russland, lohnt es sich besonders, seiner Entstehung und Verbreitung Aufmerksamkeit zu schenken. In den Räumen des Pressemuseums waren früher nebst der Druckerei auch die Redaktionen mehrerer Zeitungen untergebracht. Darunter sogar die berühmte „Prawda“.

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Hinter den barocken Mauern des Petersburger Hygienemuseums verstecken sich harte Sachen. Foto: ld/.rufo

Hygiene-Museum

Nein, hier wird nicht gezeigt, wie man am saubersten das Geschirr spült oder sich beim Duschen die Ohren und den Hals wäscht. Man muss den Begriff "Hygiene" in einem größeren Kontext betrachten.

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In einem Saal des Petersburger Spielzeugmuseums. Foto: mirtesen.ru

Spielzeug-Museum

“Im ächten Manne ist ein Kind versteckt, das will spielen”, wusste schon seinerzeit der gute Nietzsche zu sagen, und Zarathustra stimmte ihm zu. Und schon führt der Weg ins Spielzeugmuseum, um sich wenigstens für kurze Zeit in seine Kindheit zurückzuversetzen.

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Der Gottorper Globus im Turm der Kunstkammer ist im Innern ein Planetarium. Petersburg weist noch viele derartig überraschende Sehenswürdigkeiten auf. (Foto: Deeg/.rufo)
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