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Das Artilleriemuseum in St. Petersburg. Foto: ld/.rufo
Das Artilleriemuseum in St. Petersburg. Foto: ld/.rufo

Artillerie-Museum

Dieses Museum ist auch bei einem flüchtigen Petersburg-Besuch kaum zu übersehen: Direkt hinter der Peter-Pauls-Festung erhebt sich das Hufeisen-förmige „Kronwerk“ – davor und im (frei zugänglichen) Innenhof eine gewaltige Ansammlung von Kanonen, Haubitzen, Raketenwerfern und anderem schweren militärischen Gerät.

Wer von diesem Anblick noch nicht genug hat, kann im Innern seine militärhistorischen wie sowjetnostalgischen Studien fortführen. Hier handelt es sich um das größte Militärmuseum der Welt – und um das älteste Museum Petersburgs, denn der Grundstock zur Sammlung wurde schon 1703, im Gründungsjahr der Stadt selbst, gelegt.

Damals nannte man die Kollektion „Zejchgaus“. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde dann auf den Wällen und Bastionen, die die Peter-Pauls-Festung von der Landseite her abschirmten, das heutige Kronwerk gebaut – zunächst als Munitionsmagazin. Doch schon 1869 begann man hier die staatliche Militaria-Sammlung einzuquartieren.

Die Koordinaten
Adresse: Alexandrowski Park 7, Eingang von der Kronwerkskaja Nab.
Nächste Metro: Gorkowskaja
Geöffnet: 11.00 - 18.00
Ruhetag: Mo, Di, letzter Do des Monats
Eintritt: 200 Rubel
Den Besucher erwartet im Erdgeschoss eine große Halle zur russischen Raketentechnik, vom 18. Jahrhundert bis zur frühen Atomrakete. Aufgereiht unter roten Bannern stehen hier gleich mehrere Generationen von „Stalinorgeln“ auf Lastwagen-Fahrgestellen.

Im Internet
• Webseite des Artillerie-Museums

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Zwei Stockwerke höher sind zwei Säle dem „Großen Vaterländischen Krieg“ (vulgo: Zweiter Weltkrieg) und seinen diversen Schlachten gewidmet – aber eben immer unter dem Schwerpunkt Artillerie. Hier macht alles einen recht verstaubten und hochgradig sowjetischen Eindruck.

Bemerkenswert ist noch der Obelisk, der einige Schritte rechts vom Museum hinter dem Zaun steht: Er erinnert daran, dass an dieser Stelle 1826 fünf führende Figuren des Dekabristen-Aufstandes aufgeknüpft wurden – obwohl in Russland damals die Todesstrafe abgeschafft war.
Aktualisiert im August 2008


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