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| Das Jussupow-Palais an der Moika in St. Petersburg. Foto: ld/.rufo | |
Jussupow-Palais
Dieser sehenswerte Palast liegt ein wenig abgelegen vom unmittelbaren Stadtzentrum; Besucher des ehemaligen Stadthauses der Fürsten Jussupow an der Moika werden dennoch reich für den Abstecher belohnt.
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Und das nicht nur wegen des Rasputin-Mythos. Man kann den Besuch mit einem Spaziergang in die malerische Ecke der Nikolaus-Marine-Kathedrale und den daran anschließenden historischen Stadtteil Kolomna oder einem Abend im fünf Minuten entfernten Mariinski-Theater krönen.
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Ein erstklassiges Stadtpalais des russischen Hochadels Die Jussupows gehörten bis 1917 zu den reichsten Adelsfamilien des Landes, was in den je nach Epoche und Mode wechselnden Ex- und Interieurs ihrer Villa am Moika-Flüsschen einen glänzenden Ausdruck fand.
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Dies eröffnet dem heutigen Besucher des Museums die Möglichkeit, von Barock über Klassizismus, von pseudo-maurischen und neu-gotischen Spielereien bis zum ausgereiften Jugendstil alle entscheidenden Richtungen der Innenarchitektur jener Zeit unter einem Dach nachzuvollziehen.
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| Die Koordinaten |
Adresse: Nab. Reki Moiki 94 Nächste Metro: Sennaja pl./Sadowaja Geöffnet: täglich 11.00 – 17.00 (russische Pflicht-Führungen nur zu jeder vollen Stunde, Ausländer können aber mit Leih-Recorder individuell besichtigen) Eintritt: 500 Rubel (Säle), 300 Rubel (Rasputin-Ausstellung) |
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Vorspiel zu Mord an Rasputin im Keller nachgestellt Auch auf das Schön-Schaurige muss man nicht verzichten: Ein lebensecht mit Wachsfiguren nachgebildetes Arrangement im Keller des Hauses zeichnet den dramatischen Auftakt zum hier geschehenen Mord an dem „Wundermönch“ Rasputin im Dezember 1916 durch den jungen Hausherren Felix Jussupow und seine hochrangigen Mitverschwörer nach.
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Das Palais an der Moika hatte Glück, dass es 1925 zum „Palast der Angestellten des Bildungswesens“ erklärt wurde, heute der Bequemlichkeit halber einfach „Haus der Lehrer“ genannt. Durch den sorgsamen Umgang der Pädagogen mit den anvertrauten Räumlichkeiten wurde diese Schatzkammer der alten Adelskultur in einem hervorragenden Zustand bewahrt.
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Außer touristischen Führungen gibt es im Jussupow-Palais Konzerte und Theaterstücke in den einzelnen Sälen und dem gemütlichen kleinen Haustheater. Immer öfter finden hier auch rauschende Bälle oder Hochzeiten der High Society statt.
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Aktualisiert im August 2008
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