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| Auf der Newa kommen schon bei einer Stadtrundfahrt seemännische Gefühle auf - vor allem wenn eine steife Brise weht (Fotos: ld/rufo) | |
Donnerstag, 19.07.2007
Wasserwege: Unterwegs auf der Newa und den Kanälen
St. Petersburg. Eine Bootsfahrt, die ist lustig - eine Bootsfahrt, die ist schön. Davon kann man sich in Petersburg gut überzeugen. Erst recht, wenn die Weißen Nächte die Stadt in ein magisches Licht tauchen.
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Möglichkeiten für Bootstouren gibt es viele – vom privat und spontan für eine Stunde gecharterten flotten Motorboot bis zum Musikdampfer mit Restaurantbetrieb. Für die meisten Touristen sind allerdings standardisierte Stadtrundfahrten von Interesse, die von zahlreichen Ablegern in der Innenstadt aus angeboten werden. Wir haben in der Saison 2007 einige Angebote unter die Lupe genommen.
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Peter-und-Pauls-Festung „Retschnoi Awtobus“ und „Korwet“ haben ihren Abfahrtspunkt nördlich der Trojzki-Brücke direkt hinter dem Festungszugang. Praktischerweise haben die beiden quasi gleiche Preise und „Marschrouten“. Diese führen von der Festung über die Newa durch die Kanäle Fontanka und Mojka, vorbei an Winterpalast, Strelka und über den Kronwerkski Protok wieder zum Ausgangspunkt. Bei einer Fahrtzeit von einer Stunde zahlen Kinder 200, alle anderen 300 Rubel.
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Winterpalast Direkt hinter dem Winterpalast legen Sie mit „Wodochod“ oder „Russkie Krusy“ ab. Hier fährt man jedoch nur die Newa auf und ab, die reizvollen Kanäle der Altstadt bleiben Ihnen verborgen. Die Preise halten sich im Durchschnittsrahmen von 300 Rubel. Neben Studenten freuen sich auch Schüler und Pensionäre über einen Rabatt. Bei „Wodochod“ zahlen erstere 200, die beiden letzteren sogar nur 150 Rubel.
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Moika/Newski Prospekt Direkt an der Moika finden wir „Min Herz“. Dessen Route führt vom Ausgangspunkt über den Winterkanal, die Newa, die Fontanka und wieder zurück. Kinder und Studenten werden die Preise von 150, bzw. 200 Rubel sicherlich zu schätzen wissen.
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Gribojedow-Kanal/Newski Prospekt Hier begrüßt „Samson“ seine Kunden. hier geht es über die Moika und die Newa, einmal um die Peter-und-Paul-Festung, dann wieder Fontanka, Moika und erneut in den Gribojedow-Kanal – allerdings nicht für Sparfüchse. Denn 400 Rubel muss man hier schon auf den Bug blättern. Pensionäre immerhin „nur“ 300, Studenten und Schüler 200 Rubel.
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Fontanka/Ecke Newski Seltsam, der gleiche Anbieter „Samson“ verlangt seinen Kunden plötzlich nur noch 300 Rubel ab. Eine besondere Freude für Militärinteressierte und Revolutionsnostalgiker bietet „Bark“. Hier steuert man auch den Panzerkreuzer „Aurora“ an – aus sicherer Entfernung, versteht sich. Auch die Peter-und-Paul-Festung und die Leutnant-Schmidt-Brücke werden nicht ausgelassen.
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„Riverboat“-Jazz Täglich um 20 Uhr legt vor dem Eremitage-Theater das „Jazz-Schiff“ mit zwei Bands an Bord zu einer Newa-Kreuzfahrt ab. Karten für die zwei Stunden dauernde Musikdampfer-Fahrt kosten zwischen 420 und 490 Rubel, müssen aber im Voraus an den Theaterkassen gekauft werden. Eine Bar ist an Bord, aber man kann sich ohne Weiteres auch was Leckeres zu Essen und Getränke selbst mitbringen, um nicht auf deren eher bescheidenes Angebot angewiesen zu sein.
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Die Kanäle bei Nacht Wer sich etwas ganz Besonderes gönnen will, der nutze das Angebot von „Newa Travel“. Die nächtliche Reise durch Piters Wasserstraßen (Abfahrt 00:30h) dauert zwei Stunden. Dazu wird sogar Livemusik geboten. Das Vergnügen für angehende Nachtmatrosen kostet 600 Rubel. Studenten, Pensionäre und Invalide zahlen 500 und Kinder (6-12) 400 Rubel.
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Schöne Erinnerungen haben eben ihren Preis!
(Markus Huth + Mirjam Voerkelius/SPZ)
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