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| Soll an der Newa vom Band rollen: Mitsubishi Outlander (Foto: Mitsubishi) | |
Mittwoch, 21.11.2007
Auch Mitsubishi-Werk kommt nach St. Petersburg
St. Petersburg. Der Autokonzern Mitsubishi wird in einem Monat seine Pläne für einen Produktionsstandort in Russland vorstellen. Nach japanischen Medienberichten soll das Autowerk "bei St. Petersburg" entstehen.
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Ob der neue Standort auf dem Stadtgebiet oder – wie das gegenwärtig bestreikte Ford-Werk in Wsewoloshsk – im umliegenden Leningrader Gebiet sein wird, ist damit noch offen. Angeblich will Mitsubishi am 25. Dezember endgültig über das Projekt entscheiden.
Geplant sind Investitionen von umgerechnet ca. 120 Mio. Euro. Das Werk soll zunächst auf eine Jahreskapazität von 30.000 Fahrzeugen ausgelegt werden. Als erstes Modell soll dort der Soft-Geländewagen Outlander vom Band rollen. Später könne das Werk auch um eine Produktionslinie für die in Russland sehr populäre Kompaktlimousine Lancer ergänzt werden, heißt es.
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Petersburg zieht Autowerke magnetisch an In St. Petersburg sind bereits Montage-Werke von Toyota, Nissan und General Motors (für Chevrolet-Modelle) in Bau. Suzuki und die deutsche GM-Tochter Opel habe sich Medienberichten zufolge ebenfalls für einen Standort im entstehenden neuen „russischen Detroit“ entschieden.
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Für St. Petersburg spricht bei derartigen Ansiedlungsentscheidungen einerseits der Hafen als Nachschubbasis für Importkomponenten, andererseits die professionelle Wirtschaftsförderungspolitik der Stadtregierung.
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Zu einem Problem für die Autobauer droht aber zunehmend der Fachkräftemangel zu werden, der in Zukunft nur durch die Anwerbung und Unterbringung von Arbeitskräften aus anderen Regionen oder Ländern bewältigt werden kann.
(ld/rufo/St.Petersburg)
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