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| Rund um den Moskauer Bahnhof steht eine Riesenbuddelei bevor. Foto: dan/.rufo | |
Donnerstag, 08.07.2004
Bauboom rund um den Moskauer Bahnhof
St. Petersburg. Seitdem das berühmte Bauloch am Ligowski Prospekt seinen Besitzer gewechselt hat und nun dem Beginn der Bauarbeiten entgegenharrt, kommt langsam Leben in das gesamte Viertel. Geplant sind u.a. Fußgänger-Unterführungen am Pl. Wosstanija, eine Verbreiterung des Ligowski Prospekts und eine Umgehungsstraße quer über die Eisenbahnschienen.
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Wie aktuell-RU bereits berichtete, soll an Stelle der vom Hochgeschwindigkeits-Bahnprojekt übergebliebenen Baugrube am Moskauer Bahnhof ein Geschäftszentrum entstehen. Als Hauptinvestor tritt nun das Unternehmen „Weda“ auf, die Wneschekonombank hat sich aus dem Projekt zurückgezogen.
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Interessanterweise ist die Idee von der Hochgeschwindigkeits-Trasse immer noch lebendig. Im Komitee für Städtebau und Architektur ist man der Meinung, dass auf dem Moskauer Bahnhof auch nach der Errichtung des geplanten Business- und Handels-Zentrums genug Platz dafür bleibt. Dafür müssten lediglich die Vorortzüge auf den Ladoga-Bahnhof umgeleitet und der Moskauer Bahnhof insgesamt umstrukturiert werden.
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Bauloch Nr. 2 steht in Aussicht Bei einer Besprechung mit Gouverneurin Valentina Matwijenko kamen auch die alten Pläne der Untertunnelung des Pl. Wosstanija wieder auf den Tisch. Fünf Fußgängerunterführungen und eine unterirdische Handelszone wie auf dem Manege-Platz in Moskau sind geplant. „Erst hatten wir eine überirdische Baugrube, jetzt kriegen wir auch noch eine unterirdische“, witzelten die Teilnehmer im Anschluss an die Sitzung.
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Eine einschneidende Veränderung im Viertel würde die geplante Verlegung einer Umgehungsstraße zur Entlastung des Newskis und des Pl. Wosstanija bedeuten. Entstehen soll sie quer über die Schienen hinweg zwischen der ul Tschernjachowskogo und Krementschugskaja ul. Die ungefähr 670 Meter lange Überführung soll den Autoverkehr in Richtung Alexander-Newski-Brücke umleiten.
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Im Eifer des Planungsgefechts wollen die Baubeamten auch dem Ligowski Prospekt selbst zu Leibe rücken. Damit der Verkehr besser fließt, wollen sie die Fahrbahn verbreitern. Die Idee, dabei die Straßenbahnschienen zu eliminieren, stieß bei Matwijenko jedoch auf kategorische Ablehnung.
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Zum Glück, denn die Tramlinien in die Neubauviertel in Richtung Kuptschino müssen zumindest so lange fortbestehen, bis die seit Ewigkeiten im Bauzustand befindliche Metrolinie deren Aufgaben übernehmen kann. Und das wird wohl noch ein paar Jahre dauern. (sb/.rufo)
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