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| Muss hinter Gitter, weil er den Vergewaltiger seines Sohnes erschlug: Boxer Alexander Kusnezow (Foto: fontanka.ru) | |
Freitag, 07.11.2008
Boxer wegen Totschlags von Kinderschänder verurteilt
St. Petersburg. Wegen Totschlags muss in St. Petersburg nun ein Boxer hinter Gitter. Der Mann hatte den Vergewaltiger seines Stiefsohns erschlagen. Der Fall hatte zu Beginn des Jahres heftige Diskussionen ausgelöst.
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Zweieinhalb Jahre Haft - so lautet das Urteil eines Petersburger Gerichts gegen Alexander Kusnezow. Es sei bewiesen, dass Kusnetzow seinem Opfer absichtlich schwere Verletzungen zugefügt habe, die schließlich zum Tode führten, erklärte die Richterin bei der Urteilsverkündung.
Kusnetzow hatte in der Nacht zum Neujahr 2008 im Treppenhaus einen Mann bei der Vergewaltigung seines Stiefsohns ertappt.
Daraufhin verprügelte der Boxer den Vergewaltiger so stark, dass der seinen Verletzungen erlag.
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Das Gericht hat die Vergewaltigung zwar als strafmildernden Fakt berücksichtigt. Von einer Bewährungsstrafe sah es aber ab, weil der wegen Dealerei vorbestrafte Kusnezow zum Zeitpunkt der Tat unter Drogeneinfluss stand.
Der Fall hatte kurz nach Bekanntwerden eine heftige Debatte in Russland über den Umgang mit Kinderschändern ausgelöst.
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So hatte sich u.a. die russisch-orthodoxe Kirche für eine deutlich härtere Bestrafung von Pädophilen ausgesprochen. In der Debatte wurde auch über die Wiedereinführung der Todesstrafe für Kinderschänder diskutiert.
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