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| Der Winterpalast und die Säule gehören bald beide der Eremitage. Foto: ld/.rufo | |
Dienstag, 02.09.2008
Die Alexandersäule gehört bald zur Eremitage
St. Petersburg. Der Winter-Skandal um die Eisbahn auf dem Schlossplatz zeitigt jetzt eine Entscheidung: Die Alexandersäule untersteht schon bald der Eremitage. Ein erster Schritt zur Übergabe des gesamten Platzes?
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Mit diesem Vorschlag war Eremitage-Direktor Michail Piotrowski schon vor längerer Zeit an die Öffentlichkeit gegangen. Ihm machen die vielen Massenveranstaltungen wie z. B. Rockkonzerte auf Petersburgs Hauptplatz Sorgen.
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Neues Öl ins Feuer goss die Beschädigung des Gitters um die Alexandersäule, als im Winter monatelang eine Einbahn in Betrieb war, die rund um dieses Denkmal führte. Nach dem Abbau der Bahn war eine Restaurierung des Gitters nötig, die der Betreiber der Einbahn, Bosco di Ciliegi, bezahlte.
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Wie teuer der Eremitage die Unterhaltung der Säule kommen wird, hat noch keiner ausgerechnet. Die Alexandersäule wurde erst vor wenigen Jahren generalsaniert. Die Leitung von Petersburgs weltberühmter Kunsthalle möchte am liebsten den ganzen Platz unter ihrer Kontrolle haben.
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„Und wenn der nächste Direktor da ein Schwimmbecken hinbaut?“
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Diese Übergabe verspricht die Stadtregierung allerdings nicht. Juristisch ist es schwierig, denn der Schlossplatz sei in seiner Ganzheit kein „Denkmal“ und gehöre „als öffentlicher Raum der ganzen Stadt“.
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Denkmalschutzamtschefin Vera Dementjewa wollte sich auch jetzt nicht festlegen. „Zurzeit hat die Eremitage einen hervorragenden Direktor. Aber wer weiß, ob der nächste nicht plötzlich ein Schwimmbecken bauen will?“
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Die Befürchtung ist wohl umsonst, denn gerade die Eremitage setzt sich seit Jahren vehement für den Schutz des „öffentlichen Raums“ Schlossplatz als einzigartiges Architektur- und Geschichtsdenkmal ein. Frau Dementjewas „Verdacht“ hinkt auf beiden Füßen.
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