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| Gazprom baut auch in St.Petersburg hoch hinaus. Hier das Gazprom-Hauptquartier in Moskau (Foto: Archiv/.rufo) | |
Mittwoch, 15.03.2006
Gazprom baut ersten Wolkenkratzer in Petersburg
St.Petersburg. Am rechten Newa-Ufer gegenüber dem Smolny wird in den nächsten Jahren „Gazprom City“ entstehen. Das neue Geschäftsviertel beschert Petersburg mit seinem ersten Wolkenkratzer einen Hauch von modernen Zeiten.
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Das zum größten Teil brach liegende Territorium an der Bolscheochtinski-Brücke zwischen dem Fluss Ochta und dem gleichnamigen Hotel hat sich der Gasmonopolist schon seit längerem ausgeguckt. Auf Beschluss der Petersburger Stadtregierung sollen hier nun bis 2016 auf einem 25 Hektar großen Gelände Büro- und Geschäftsräume mit einer Gesamtfläche von einer Million Quadratmetern entstehen. Bauherr: Gazprom (Gasprom).
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Steuern aus Gazprom-City fließen zum Teil in die Baufinanzierung
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Das Megaprojekt mit dem Arbeitstitel „Gazprom City“ könnte ein Sammelpunkt für Großunternehmen werden, die sich in den letzten Jahren als Steuerzahler in St. Petersburg niedergelassen haben. Interesse an Räumlichkeiten in der künftigen Geschäftsstadt haben bereits Firmen wie SowKomFlot und WneschTorgBank angemeldet.
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Der Deal zwischen Stadt und Großbusiness folgt einem ähnlichen Schema wie im Falle des neuen Fußball-Stadions: Die Stadt zahlt den Bau aus eigener Tasche und kompensiert dem Investor (in diesem Fall der Gazprom-Tochter Sibneft) damit etwa die Hälfte der bis 2016 anfallenden Steuerabgaben.
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Die Gesamtkosten sollen sich auf ca. drei Milliarden Dollar belaufen. Zwei Drittel stellt die Stadt bereit, ein Drittel bringt der Investor auf. Das Geschäftsviertel geht nach seiner Fertigstellung in den Besitz von Sibneft über. Als Kompensation für die aufgewendeten Mittel bekommt die Stadt einen Teil der Räumlichkeiten.
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Eine 300 Meter hohe architektonische Dominante
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Sollte das Vorhaben umgesetzt werden, wird das bisher wenig belebte Ochta-Viertel jenseits der Newa aus dem Dornröschenschlaf gerissen. Mittelpunkt der ganzen Anlage soll zudem ein über 300 Meter hoher Wolkenkratzer werden – der erste in der Stadt überhaupt. Moderne Zeiten halten Einzug. (-sb/.rufo)
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