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| Mit dem Meteor zurück in die Sowjetzeit - nach Kronstadt! (Foto: mr7.ru) | |
Dienstag, 04.08.2009
Gegen die Krise: Wieder Schiffsverkehr nach Kronstadt
St. Petersburg. Seit dem letzten Wochenende gibt es wieder die beliebten Fahrten mit den Tragflügelbooten „Meteor“ zwischen Petersburg und der Festungsinsel Kronstadt. Die Petersburger machen gern Gebrauch davon.
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Die Krise ist schuld daran, dass der reguläre Fährverkehr nach Kronstadt in diesem Jahr erst im August wieder aufgenommen werden konnte. 2008 waren die Fahrten äußerst beliebt und hoch frequentiert gewesen.
Aber auch jetzt erfreuen sie sich großer Beliebtheit bei den Petersburgern. Am letzten Wochenende wurden auf Anhieb 1.500 Karten an den Mann und die Frau gebracht, womit die Tragflügelboote fast ausverkauft waren.
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Shuttle für Berufspendler
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An Wochentagen wird die Möglichkeit, innerhalb von nur 45 Minuten auf die Insel zu kommen (oder an Land, aus der Kronstädter Perspektive betrachtet), zumeist von Berufspendlern genutzt, die sonst die längere Strecke über den Hochwasserschutzdamm nehmen müssen.
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Wer ein touristisches Interesse an Kronstadt hat, muss an Wochentagen früh aufstehen, denn am Morgen gibt es nur eine Fahrt um 08.30 Uhr; wer das nächste Schiff um 17 Uhr nimmt, hat nur ganz wenig Zeit zum Sightseeing (das letzte Schiff aus Kronstadt Richtung Petersburg legt um 19 Uhr ab) oder muss mit dem Bus zurückfahren.
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Kronstadt ist eine Reise wert!
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Am Wochenende gibt es von Petersburg aus vier Fahrten um 10, 13, 15.30 und 18 Uhr; in Kronstadt legen die Schiffe um 11, 14, 16.30 und 19.00 Uhr ab. Die Fahrt beginnt am Anleger am Finnischen Bahnhof an der Arsenalnaja-Uferstraße. Das Angebot gilt bis zum 5. Oktober.
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Eine Fahrt nach Kronstadt lohnt sich auf jeden Fall. Die alte, 1704 von Peter I. gegründete Festungsstadt auf der Insel Kotlin im Fiinischen Meerbusen hat ein ganz eigenes Gesicht und einen ganz besonderen Charme.
Neben vielen interessanten Baudenkmälern ist die Insel eine grüne Oase mit schönen und sauberen Sandstränden.
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Für Sowjetnostal- giker ist die Insel gar ein Muss sondergleichen: Nur wenige Kilometer von der pulsierenden Metropole St. Petersburg entfernt, findet sich hier längst vergessener Sowjetflair – bröckelnde Plattenbauten, provinzieller Service, selbst die Gerüche in den Cafes erinnern ganz frappant an alte Kantinenzeiten der 1980er Jahre…
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