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| Mit dem Oktjabrskaja hat die Stadt ihre letzten Hotelanteile entäußert. | |
Mittwoch, 30.03.2005
Hotel Oktjabrskaja erzielt Sensationspreis
St. Petersburg. Am Dienstag hat die Petersburger Stadtregierung ihre letzten Anteile am städtischen Hotelgeschäft verkauft. Mit der Entäußerung des Aktienkontrollpakets am Hotel „Oktjabrskaja“ hat sich der Staat endgültig aus dieser Sphäre zurückgezogen. Die 560 Zimmer große Herberge gegenüber dem Moskauer Bahnhof erzielte das Fünffache des Startpreises – geschätzt auf 10,7 Millionen Dollar, legte der Käufer 49,8 Millionen auf den Tisch.
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Erworben wurde das 1851 erbaute Dreisternehotel von einer Firma namens „Sewernaja stoliza“ (Nördliche Hauptstadt). Vertreten wurde das Unternehmen von der „Wiking“-Bank. Experten gehen davon aus, dass dies nur eine Zwischenlösung ist. In Wirklichkeit stünden Moskauer Investoren im Hintergrund, an die das Hotel im Endeffekt weiterverkauft werden solle.
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Die Stadt hielt 60 Prozent der Anteile am „Oktjabrskaja“ und hatte die Verkaufssumme eigentlich nicht höher als auf 20 bis 25 Millionen Dollar geschätzt. Erst Anfang März waren die Anteile am Hotel „Moskwa“ (die Stadt besaß 70 Prozent der Aktien) entäußert worden; der Verkauf hatte 40,1 Millionen Dollar erbracht. Damit ist das „Oktjabrskaja“ entgegen aller Erwartungen teurer als das wesentlich intaktere „Moskwa“.
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Dreigeteilte Zukunft
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Ein Vertreter der Wiking-Bank enthüllte vor Journalisten die weiteren Pläne. Das Hotel soll in drei Teile aufgeteilt werden: Geplant sind ein Dreisterne- und ein Fünfsternehotel sowie ein Businesszentrum. Nach Meinung einer Hotelfachfrau könnte die Zielgruppe aus Geschäftsleuten bestehen, die auf Dienstreise nach Petersburg kommen und an einer Übernachtungsmöglichkeit in Bahnhofsnähe interessiert sind. (sb/.rufo)
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