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| Eher klassisch - der angenommene Entwurf für die zweite Bühne des Mariinski-Theaters. (Foto: fontanka.ru) | |
Mittwoch, 29.07.2009
Mariinski-2: Wie erwartet, siegen Gergijews Kanadier
St. Petersburg. Den Zuschlag für den Bau der zweiten Bühne für das Mariinski-Theater geht an das kanadische Büro Diamond & Schmitt Architects. Mariinski-Chef Gergijew kommentiert trocken: „Das Projekt kann man bauen. Punkt!“
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Die Kanadier hatte Valeri Gergijew selbst zum Wettbewerb eingeladen, und niemand hatte irgendwelche Zweifel, dass sie als Gewinner daraus hervorgehen würden. Diamond & Schmitt wirkt im Tandem mit dem Petersburger Konstruktionsbüro WiPS, das auch für die (so gut wie abgeschlossenen) Tiefbauarbeiten verantwortlich zeichnet.
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Gergijew ist zufrieden und sichtlich erleichtert, dass es jetzt endlich richtig losgehen kann auf der Langzeitbaustelle am Krjukow-Kanal. „Dieses Projekt kann umgesetzt werden und seine Umsetzung wird vernünftiges Geld kosten“, so Gergijew am Dienstag nach der zweistündigen Entscheidungsprozedur der Jury.
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Schon wieder kostbare Zeit verloren
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Kritiker fragen sich allerdings, warum überhaupt ein Wettbewerb ausgeschrieben wurde, wenn eh vorher klar war, wer ihn gewinnen würde. Kulturminister Alexander Awdejew ist da anderer Meinung: „Wir hatten 19 professionelle und halbprofessionelle Entwürfe. Wir haben ein paar Monate verloren, aber das musste so sein.“
So sein musste es, um die Gesetzesvorschriften einzuhalten. Außerdem hatte sich Premierminister Putin selbst für den Wettbewerb stark gemacht. Welches Argument schwerer wiegt, soll hier nicht beurteilt werden.
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Unausgegorener Entwurf zur Überarbeitung
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Ganz so idyllisch ist die Stimmung nach der getroffenen Entscheidung aber auch wieder nicht: Petersburgs Hauptarchitekt Juri Mitjurew gibt unumwunden zu, der Entwurf sei „noch einigermaßen unausgegoren“ und „muss überarbeitet werden“.
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Das wird die Aufgabe des Architekturbeirats der Stadt unter Beteiligung von Valeri Gergijew sein. Laut Awdejew werden die Fristen – Fertigstellung 2011 – aber streng eingehalten werden. Russland- Aktuell wird die Fortentwicklung mit Interesse verfolgen.
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