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| So soll Neu-Holland nach der Fertigstellung der Rekonstruierung aussehen. Foto: fontanka.ru | |
Montag, 08.09.2008
Neu-Holland: Rekonstruierung teurer und später fertig
St. Petersburg. Eigentlich sollte der Umbau der Insel Neu-Holland zu einem Kultur- und Geschäftskomplex 2010 abgeschlossen sein. Jetzt wird das Jahr 2012 anvisiert; außerdem erhöhen sich die Kosten um das 2,5-Fache.
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Die Rekonstruierung der künstlichen Insel im Westen des Petersburger Stadtzentrums stößt auf ähnliche Probleme wie der Bau der zweiten Bühne des Mariinski-Theaters ein paar hundert Meter weiter und die Errichtung des neuen Zenit-Stadions auf der Krestowski-Insel – der Boden ist zu weich.
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Dieses spezifisch petersburgische Problem – die Stadt entstand bekanntlich aus Wasser und Sümpfen – führt also ein weiteres Mal zu erheblichen Verzögerungen beim Bau eines Prestige-Objekts. Ursprünglich sollte Neu-Holland schon 2010 als Ort für Theaterfestivals und Konzerte, Büro- und Geschäftszentrum sowie Freizeitstätte eröffnen.
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Von 320 auf mindestens 800 Millionen
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Der von dem englischen Stararchitekten Norman Foster entworfene Umbau von Neu-Holland wird von einem Tochterunternehmen des Moskauer Baukonzern „ST Group“ durchgeführt. Dessen Chef, Schalwa Tschigirinski, wandte sich letzte Woche schriftlich an die Petersburger Stadtregierung mit der Bitte, die Fristen zu verlängern.
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Ebenso teilt er mit, dass die Baukosten von ursprünglich 320 Millionen Dollar sich um das 2,5-Fache auf „mindestens 800 Millionen“ erhöhen würden. Bei einer für diese Woche erwarteten Beratung im Smolny sollen die neuen Fristen zur Fertigstellung des Umbaus des historischen Baukomplexes festgeklopft werden.
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