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| Kleinere Tiere wie dieser Waschbär können auch im alten Zoo ander festugn bleiben (Foto: spbzoo.ru) | |
Mittwoch, 12.09.2007
Petersburg bekommt neuen Zoo am Stadtrand
St. Petersburg. Im Nordwesten von St. Petersburg soll bis 2011 ein neuer weitläufiger Tierpark gebaut werden - der größte Europas. Von der Stadtregierung wurden gestern die Eckpunkte des Projekts festgelegt.
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Der neue Zoo soll 300 Hektar Fläche zwischen dem Juntolowo-Naturpark und dem Neubauviertel Osero Dolgoje entlang der Planjornaja Uliza erhalten. Knapp über die Hälfte des Areals wird für die Gehege und Volieren bestimmt sein, der Rest dient als Pufferzone zu dem naturbelassenen, versumpften Waldgebiet, in dem auch viele Wildvögel brüten.
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Zwischen Zoo und dem Wohnviertel wird allerdings auch noch die geplante Nord-Süd-Stadtautobahn (SSD) verlaufen. Parkplätze und ein Erdwall sollen den Tierpark vom Verkehr abschirmen.
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Der alte Zoo soll in der Stadtmitte bleiben
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Wie Gouverneurin Matw erklärte, bedeutet das Neubauprojekt nicht, dass der alte „Leningrader Zoopark“ mit nur 7,5 Hektar Fläche an der Peter-Pauls-Festung aufgegeben werden soll. Er „bleibt dort auf ewig“, so das Stadtoberhaupt. Der alte Tierpark habe auf seinem beengten Areal aber keine Entwicklungsmöglichkeiten, weshalb Petersburg einen naturnahen neuen Zoo mit viel Platz für die Tiere brauche.
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Bisher war mit dem Projekt für einen neuen Zoo am Stadtrand oft die Befürchtung verbunden gewesen, dass dafür im Gegenzug das elitär gelegene Filetstück des alten Tierparks an einen Investor zur Bebauung übergeben werden sollte.
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Eisbär Knut kann neidisch werden
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Der neue Zoo soll der flächenmäßig größte in Europa werden, schreibt die „Newskoje Wremja“. Bisheriger Spitzenreiter sei bislang der Berliner Zoo.
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Der frühere Petersburger Zoodirektor Iwan Kornejew, der die Stadt bei der Projektierung berät, erklärte, dass der neue Zoo eher die Bezeichnung „Ökopark“ verdienen würde. Es sei vorgesehen, dort auch die verschiedenen Naturschutzgebiete Russlands zu präsentieren sowie eine ethnografische Ausstellung zu integrieren.
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Die Wahl des Standortes ist allerdings nicht unumstritten: Dem wissenschaftlichen Beirat des alten Zoos missfällt sowohl der sumpfige Boden wie auch die Nähe zu dem Wildvogel-Refugium. Auch die Nachbarschaft zu einer Autobahn wirft Fragezeichen über die Umweltqualitäten des Areals auf.
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Die Kosten des neuen Zoos könnten noch nicht genannt werden, da die Planung noch nicht abgeschlossen sei, so Vizegouverneur Alexander Wachmistrow.
(ld/rufo/St.Petersburg)
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