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| Petersburg gedenkt der Leningrader Blockade. Foto: photosight.ru | |
Mittwoch, 21.01.2009
Petersburg feiert Ende der Belagerung von Leningrad
St. Petersburg. Am 27. Januar 2009 jährt sich zum 65. Mal die endgültige Aufhebung der Belagerung von Leningrad durch die Hitlertruppen. Die Stadt plant vielfältige Festveranstaltungen.
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Besonders geehrt werden natürlich die Kriegsveteranen, die damals in der belagerten Stadt lebten und sie verteidigten. Noch etwa 300.000 „Blokadniki“ (Blockadeteilnehmer) leben in St. Petersburg.
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Am 26., 27. und 28. Januar können Kriegsveteranen alle öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos benutzen und außerdem 15 Minuten umsonst in andere Städte und ins Ausland telefonieren. Zu dem runden Datum bekommen sie die Gedenkmedaille „Zu Ehren des 65. Jahrestages der vollständigen Befreiung von Leningrad aus der faschistischen Blockade“.
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Etwa 1,5 Millionen „Bändchen des Leningrader Sieges“ werden am 25., 26. und 27. Januar vor allen Metrostationen an die Bürger verteilt, die sie als Zeichen der Erinnerung und der inneren Anteilnahme an ihre Kleidung heften können.
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Kerzen in den Fenstern
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Petersburg erwartet am 26. Januar zu einem Forum der Veteranen und Verteidiger Leningrads im Smolny Gäste aus 62 Regionen Russlands und zwölf Ländern. Die Hauptfeiern fallen jedoch auf den 27. Januar, als knapp zwei Wochen nach Beginn der entscheidenden Offensive der Roten Armee die Blockade aufgehoben werden konnte.
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Traditionell brennen von Morgen an die Fackeln auf den Rostralsäulen. Auf den Gedenkfriedhöfen werden Kränze niedergelegt; im Eispalast gibt es ein großes Festkonzert für die Veteranen.
Um 19 Uhr sind die Bürger aufgerufen, das Licht in den Wohnungen auszuschalten und eine Kerze ins Fenster zu stellen. Diese Aktion der Erinnerung wird zum ersten Mal durchgeführt.
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Und um 21 Uhr gehen die Feiern mit dem traditionellen Siegesfeuerwerk über der Newa zu Ende. Es wird jedes Jahr veranstaltet, seit die Leningrader am 27. Januar 1944 auf diese Weise die Aufhebung der 882 Tage währenden Blockade begangen.
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