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| Nicht alle durften hinein: der Regierungssitz Smolny (Foto: ld/.rufo) | |
Mittwoch, 12.11.2003
Petersburg hat eine neue Regierung
St. Petersburg. Am Mittwoch bestätigte das Petersburger Stadtparlament die von der neuen Gouverneurin Valentina Matwijenko vorgeschlagene Liste der Vizegouverneure. Alle nahmen die Absegnungshürde ohne Probleme – bis auf Ljudmila Kostkina, die für das Soziale vorgesehen war. Matwijenko gibt „technischen Missverständnissen“ die Schuld und ist gewillt, den Abgeordneten die Zustimmung für Kostkina in einem zweiten Anlauf abzuringen.
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Die Kandidaturen für die einzelnen Ressorts mussten laut Sitzungsordnung einzeln abgestimmt werden. Für die Bestätigung waren mindestens 26 Ja-Stimmen nötig. Sieben angehende Vizegouverneure konnten diese Hürde nehmen, nur für Ljudmila Kostkina stimmten lediglich 23 Parlamentarier. Als die Abstimmung wiederholt wurde, waren es schon 25, aber laut Reglement immer noch zu wenig.
Nach Beendigung der Prozedur sagte Gouveneurin Valentina Matwijenko vor Journalisten, die Nicht-Bestätigung ihrer gewünschten Sozialministerin sei „ein technisches Missverständnis“ gewesen und sie sei gewillt, die Kandidatur nochmals in die Gesetzgebende Versammlung einzubringen. Laut Nachrichtenagentur „Rosbalt“ könnte dier bereits am Mittwoch Abend nach Beendigung der turnusmäßigen Sitzung des Petersburger Stadtparlaments geschehen.
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Wie russland-aktuell.RU bereits berichtete, übernehmen folgende Personen die Vizegouverneurs-Sessel im Smolny: Viktor Lobko (Administration), Michail Ossejewski (Wirtschaft und Finanzen), Oleg Wirolainen (Kommunalwirtschaft), Alexander Wachmistrow (Bauwesen), Sergej Tarassow (Bildung und Kultur), Andrej Tschernenko (Gesetzlichkeit und Sicherheit) und Juri Moltschanow (Investitionspolitik). (sb/.rufo)
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