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| Die Fahrt von Petersburger Reisebüromitarbeitern endete in einer Tragödie. Foto: newsru.com | |
Mittwoch, 17.12.2008
Petersburg: Werbefahrt von Reisebüros endet tödlich
Tel Aviv. Eine Werbefahrt von Mitarbeitern von 14 Petersburger Reisebüros endet tödlich: Beim schwersten Busunglück in Israel seit 20 Jahren sind mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen, viele sind schwer verletzt.
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Das Unglück ereignete sich am Dienstag, als die beiden voll besetzten Reisebusse auf dem Weg von Mitzpe-Ramon nach Eilat waren. Nach Angaben der israelischen Verkehrspolizei lieferten sich die beiden israelischen Busfahrer auf der kurvenreichen Straße ein Wettrennen.
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Bei einem Überholmanöver verlor der Fahrer des Busses mit um die 50 Vertretern Petersburger Reisebüros die Kontrolle über den Wagen, der von der Straße abkam, einen 70 Meter tiefen Abhang herunterstürzte und sich überschlug.
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Zahl der Opfer schwankt
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Mindestens 24 Menschen starben, nur drei Insassen kamen mit leichten Verletzungen davon. Der zweite Bus, in dem russische Touristen unterwegs waren, kam wohlbehalten in Eilat an. Sein Fahrer streitet indessen ab, dass Fahrlässigkeit zu der Katastrophe führte.
Bis zur Stunde ist immer noch nicht klar, wie hoch die Zahl der Todesopfer ist. Verschiedene Quellen sprechen von 24 bzw. 30 Toten. Ein Sonderflugzeug des Katastrophenschutzministeriums brachte am frühen Morgen Angehörige von St. Petersburg an den Unglücksort.
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Eine Stadt ist geschockt
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Wie Augenzeugen berichten, arbeiteten am Petersburger Flughafen Pulkovo die ganze Nacht Helfer und Psychologen mit den Angehörigen der Opfer. Viele verglichen die Situation mit der von vor zwei Jahren, als eine Tu-154 auf dem Rückflug mit Urlaubern nach St. Petersburg über Donezk abstürzte.
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In Petersburg sind viele Menschen geschockt von dem Unglück. „Es war eine ganz normale Reise, nichts deutete auf solch eine furchtbare Wendung hin“, sagte eine Mitarbeiterin eines ortsansässigen Reisebüros.
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Statt die Tourismus-Highlights Israels kennen zu lernen – so lautete das Ziel der Fahrt – endete der vom Petersburger Tourismusverband organisierte Ausflug in einer Tragödie. Die Untersu- chungen der Umstände, die dazu führten, dauern zurzeit noch an.
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