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| Nein danke! Die Idee, das gigantische Peter-Denkmal an die Newa zu holen, widerstrebt dem Kunstsinn von Gouverneurin Matwijenko (Foto: ld/.rufo) | |
Dienstag, 05.10.2010
Petersburg will von Moskau keinen Peter den Übergroßen
St. Petersburg. Gouverneurin Valentina Matwijenko hat Überlegungen eine Abfuhr erteilt, das in Moskau zur Disposition stehende 100 Meter hohe Denkmal für Peter den Großen in St. Petersburg aufzustellen.
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„Wir haben ein überaus würdiges Denkmal für Peter, ein einmaliges Kunstwerk – den Ehernen Reiter. Ich denke, das ist ausreichend“, sagte Valentina Matwijenko auf Nachfrage von Journalisten.
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In St. Petersburg waren heute Stimmen laut geworden, dass in Moskau zusammen mit Bürgermeister Juri Luschkow und dessen Protege, dem Monumentalbildhauer Surab Zereteli in Ungnade gefallene Denkmal für Peter den Großen als Gründer der russischen Flotte nach Petersburg zu holen und dort aufzustellen.
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Als mögliche Standorte wurden der 300-Jahre-Park an der Ostseeküste und der Petrowskaja-Platz auf der Petrowski-Insel ins Gespräch gebracht.
Petersburg hat schon eine Zereteli-Peter Matwijenko erwähnte im übrigen nicht, dass es in St. Petersburg bereits ein reichlich großes Peter-Denkmal aus der Hand Zeretelis gibt. Es steht vor dem riesigen Hotel „Pribatijskaja“ auf der Wassili-Insel.
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In Moskau werden unterdessen Überlegungen angestellt, ob der Abbau des verfemten Denkmals nicht von der Stadtverwaltung, sondern durch Sponsoren zu finanzieren sei.
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Im Bürgermeisteramt ist man sich nämlich bewusst, dass für die auf ca. 10 Mio. Euro geschätzten Kosten eines Umzugs des Denkmals auch zwei neue Kindergärten gebaut werden könnten.
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