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| Die Petersburger Metro nimmt ihre fünfte Linie in Betrieb (Foto: ld/.rufo) | |
Donnerstag, 04.12.2008
Petersburger müssen beim Metro-Fahren umdenken
St. Petersburg. Am 20. Dezember wird in Petersburg die neue Metrolinie Nummer 5 in Betrieb gehen. Obwohl sie nur aus drei Stationen besteht, werden sich damit die Wege von unzähligen U-Bahn-Passagieren ändern.
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Eine Erweiterung des Petersburger U-Bahn-Netzes um gleich sieben Kilometer und drei Stationen hat es schon lange nicht mehr gegeben: In etwa zwei Wochen wird der neue Linienast vom Zentrum nach Südosten, in Richtung des Plattenbau-Massivs Kuptschino, in Betrieb gehen.
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Die neue Strecke beginnt am Sennaja Ploschtschad und findet vorläufig ihren Endpunkt an der neuen Station Wolkowskaja neben dem gleichnamigen Friedhof am Südrand der Innenstadt.
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Eine neue Metrolinie - aber nur ein einziger neuer Ausgang Originellerweise ist dies auch die einzige Stelle, wo sich durch die Neueröffnung für die U-Bahn-Passagiere auch ein neuer Punkt ergibt, ins U-Bahn-Netz oder an die Erdoberfläche zu gelangen.
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Die anderen beiden neuen Stationen werden vorerst nur über mit ihnen verbundene Umsteigestationen zugänglich sein und sollen ihre eigenen Ausgänge erst später erhalten. Dabei handelt es sich um die mit der „Puschkinskaja“ verbundene „Swenigorodskaja“ sowie die neue Station „Spasskaja“ am Heuplatz, die mit den beiden Haltestellen „Sadowaja“ und „Sennaja Ploschtschad“ verbunden ist.
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Alte Metrostation "Sadowaja" wird neuer Linie zugeschlagen An diesem neuen dreifachen U-Bahn-Knoten müssen in Zukunft aber viele Fahrgäste kräftig umdenken – und umsteigen: Denn die neue „Spasskaja“ gehört nicht etwa zur neuen Linie, sondern wird in Zukunft als Endstation der Linie 4 (Prawobereshnaja) für die von der Uliza Dybenko kommenden Züge dienen.
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Die vom „Komendantski Prospekt“ im Nordwesten kommenden Züge werden hingegen nach ihrem Halt an der „Sadowaja“ auf die neue Linie zur Wolkowskaja einschwenken. Jenseits der Swenigorodskaja fahren sie im übrigen noch durch eine „Geisterstation“: Die Haltestelle „Obwodny Kanal“ (an der Brücke des Ligowski Prospekts über den Kanal) wird ebenfalls erst später in Betrieb genommen – genauso wie noch eine ganze Reihe von Metrostationen, die in den nächsten Jahren den riesigen Stadtteil Kuptschino besser erschließen sollen.
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Erstmals kein direktes Umsteigen mehr möglich Die lokale Internetzeitung „fontanka.ru“ weist in diesem Zusammenhang auf einen Mangel des umgestrickten Liniennetzes hin: Zwischen der neuen Linie 5 und der grünen Linie 3 (Primorskaja-Rybazkoje) wird es nämlich erstmals keine direkte Umsteigemöglichkeit mehr geben, wie sie sonst zwischen allen Linien untereinander bestehen.
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Dies liegt daran, dass die zentral gelegene Station „Admiraltejskaja“ nicht wie geplant vollendet wurde: Nicht nur, dass die Admiraltejskaja mangels Ausgang bis heute ohne Halt durchfahren werden muss.
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Ursprünglich sollte sie auch eine Übergangs-möglichkeit auf die grüne Linie bieten. Doch die dafür nötige Station zwischen „Wassile-ostrowskaja“ und „Gostiny Dwor“ wurde nie gebaut - obwohl sie bis heute auf den Metroplänen in vielen Reiseführern eingezeichnet ist.
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