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| Wladimir Putin legt auf dem Piskarjowskoje-Gedenkfriedhof in St. Petersburg einen Kranz nieder. (Foto: newsru.com) | |
Freitag, 27.01.2012
Putins Bruder Opfer der Belagerung von Leningrad
St. Petersburg. In Russland wird heute der 68. Jahrestag der Aufhebung der Belagerung von Leningrad gefeiert. Wladimir Putin legte in St. Petersburg einen Kranz nieder und erzählte von seinem 1942 gestorbenen Bruder.
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Während Präsident Dmitri Medwedew eine Grußadresse nach Petersburg schickte, reiste Premierminister Wladimir Putin persönlich zu den Feiern anlässlich des Blockadeendes an. Auf dem Piskarjowskoje-Gedenkfriedhof nahm er Freitagmittag an der traditionellen Zeremonie der Kranzniederlegung teil.
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Bei einem anschließenden Treffen mit Kriegsveteranen erzählte Putin, seine Familie habe während der fast 900-tägigen Belagerung durch die Wehrmacht ebenfalls Opfer bringen müssen: „Mein Bruder ist hier begraben, ich weiß gar nicht genau, wo.“ Er sei an Diphterie gestorben, aber der Familie sei nicht mitgeteilt worden, wo er beigesetzt wurde.
Kaum hatten die Medien die Nachricht, Putins Bruder sei während der Leningrader Blockade ums Leben gekommen, verbreitet, war das Rätsel auch schon gelöst. Nach Informationen des Analysezentrums „Wir erinnern an uns an jeden Namen“ wurde Putins Bruder Viktor tatsächlich auf dem Piskarjowskoje-Friedhof begraben.
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Er sei 1940 geboren und im Juni 1942 gestorben, teilten Mitarbeiter dem Petersburger Internetportal Fontanka.ru mit. Als Quelle gaben sie den 25. Band des Sammelwerkes „Blockadebuch“ an. Dort seien unter dem Namen Putin 15 Einträge zu finden, darunter zwei mit dem passenden Vatersnamen Wladimirowitsch:
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„Allem Anschein nach ist Putins Bruder Viktor Wladimirowitsch, der nur anderthalb Jahre gelebt hat. Andere Varianten gibt es im „Blockadebuch“ nicht.“
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