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Gouverneurin Matwijenko lässt die neue Brücke herunter
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Montag, 20.08.2007

SPB: Leutnant Schmidt-Brücke breiter und umbenannt

St. Petersburg. Die Leutnant-Schmidt-Brücke ist nach anderthalb Jahren Renovierung wieder für den Verkehr frei gegeben worden. Gleichzeitig erhielt sie ihren früheren Namen wieder zurück und heißt nun Blagoweschtschenski-Brücke.


Mit einer gebührenden Feier, Feuerwerk, Oldtimer-Show und Militärmusik kehrte der wichtige Newa-Übergang zwischen der Wassili-Insel und der Englischen Uferstraße wieder ins Petersburger Verkehrsnetz zurück.

Mit einem symbolischen Druck auf den grünen Knopf startete Gouverneurin Valentina Matwijenko den Brücken-Hebemechanismus. Dabei versprach sie, dass die lange fälligen Reparaturen an den Petersburger Brücken nun zügig vorangetrieben würden. Stadt und Staat werden für diese Zwecke in den kommenden zehn Jahren umgerechnet rund 570 Millionen Euro aufwenden.

Straßenbahn entfernt, mehr Platz für Autos



Die neue Brücke ist nun 13 Meter breiter, die hauptsächlich dem wachsenden Individualverkehr und den Fußgängern zugute kommen. Der Verkehr fließt in acht Spuren von je 3,5 Metern Breite übers Wasser, während dem Fußvolk auf beiden Seiten je drei Meter zur Verfügung stehen.

Die Straßenbahn, die jahrzehntelang über diese Brücke verkehrte und neben dem Streusalz als einer der Hauptfaktor für deren Verschleiß gilt, ist endgültig verbannt worden. Auch ein Teil des Busverkehrs wird in Zukunft über andere Routen verkehren.

Öffnung für den Schiffsverkehr in die Mitte versetzt



Obschon das ursprüngliche Aussehen der Brücke so weit wie möglich bewahrt wurde, versetzte man die Brückenöffnung, welche in der Nacht die Durchfahrt bei hochgeklappter Brücke die Durchfahrt von Frachtschiffen ermöglicht, in die Mitte des Flusses. An dieser Stelle ist die Fahrrinne deutlich tiefer, was das Passieren von Schiffen mit großem Tiefgang erleichtert.

Mit ihrer Wiedergeburt erhält der Steg, der 1842 unter Zar Nikolaus I. als erster ständiger Newa-Übergang gebaut worden war, seinen historischen Namen wieder zurück – sie heißt von jetzt an wieder Mariä-Verkündigungs-Brücke (Blagoweschtschenski most). Nach 1917 hatte man sie im Gedenken an Leutnant Schmidt, der beim Ausbruch der Revolution den Schuss vom legendären Panzerkreuzer „Aurora“ befohlen hatte, umbenannt.

Ersatzbrücke wird weiter verwendet



Als erstaunlich problemlos hatte sich während der gesamten Reparaturzeit die Umleitung des Verkehrs über die Ersatzbrücke erwiesen. Entgegen aller Befürchtungen floss der tägliche Stoßverkehr leicht zur Seite verschoben über den breiten Fluss. Die Staus, die sich bei den Einmündungen an den Ufern ergaben, werden auch jetzt kaum kürzer werden – sie sind auch Folge des massiv angewachsenen Autoverkehrs.

Die graue Stahlbrücke hat aber mit der Eröffnung nicht ausgedient – sie wird wieder auseinander genommen und bei den kommenden Brückensanierungen eingesetzt werden. Als nächste ist die Schlossbrücke zwischen Winterpalast und Börse an der Reihe.

Im kommenden Jahr soll die Sanierung beginnen – und zwar mit jenen zwei Brückenflügeln, die hochgeklappt zusammen mit der Nadelspitze der Peter-Pauls-Festung das berühmte Wahrzeichen Petersburgs auf Postkarten, Buchumschlägen, Bier- und Wodkaflaschen bilden.


(eva/.rufo)


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