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| Eine ganze Woche Deutschland kompakt in Petersburg, u. a. im Goethe-Institut an der Moika. (Foto: Deutsche Woche) | |
Freitag, 16.04.2010
Startschuss für die 7. Deutsche Woche in St. Petersburg
St. Petersburg. Am Samstag geht sie los, die 7. Deutsche Woche in St. Petersburg. Wie immer, ist für jeden Geschmack etwas dabei. Russland- Aktuell stellt die Highlights der diesjährigen Woche vor.
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Den Auftakt bildet in diesem Jahr die feierliche Eröffnung im Akimow-Komödientheater am Newski Prospekt. Dort tritt die Kölner Schäl Sick Brass Band auf, deren eigener Anspruch es ist, „Weltmusik aus dem Rheinland“ zu präsentieren.
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Apropos Rheinland: Nordrhein-Westfalen ist in diesem Jahr ein Themenschwerpunkt. Als wirtschaftlich starkes Bundesland mit viel Engagement in St. Petersburg präsentiert es sich am 19. April im Hotel Europa.
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Wirtschaft und Städtebau Am 22. April thematisiert im Haus der Wissenschaftler eine Internationale Wirtschaftskonferenz die internationale Krise. Experten aus Russland und Deutschland diskutieren u. a. darüber, ob Lehren gezogen worden und ob die ergriffenen Maßnahmen wirklich einen Weg zum Besseren weisen.
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Nach dieser Veranstaltung gibt es am selben Abend die Möglichkeit, an einer Podiumsdiskussion über das „Welterbe in Gefahr“ teilzunehmen. Dabei geht es um die städtebauliche Entwicklung in historischen Innenstädten. Orte wie Dresden und St. Petersburg können in dieser Kontroverse durchaus als exemplarisch gelten.
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Afrika und Brechtsche Verfremdung Im Museum für Stadtskulptur läuft eine Ausstellung, wie sie in Petersburg nur selten zu sehen ist: „Habari Afrika! Schönheit und Magie der Kunst Afrikas. Die Sammlung Reinhard Klimmt.“ Im Jahr der Fußball-WM in Südafrika will sie ein Stück fremde Welt näher bringen und zur Toleranz aufrufen.
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Um Toleranz geht es auch in dem Theaterstück „Verfremdung, Befremdung, Fremd – Brecht improvisiert“, das am 19. April in der Petersburger Theaterakademie an der Mochowaja gezeigt wird. Darin geht es um das Aufspüren von Vorurteilen und Missverständnissen zwischen verschiedenen Kulturen, und das auf Brechtsche Art.
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Küche und Chor Etwas ganz Besonderes verspricht die „Livekochshow mit Küchenmeister Kleinschmidt“ am 21. April im Hotel Europa zu werden. Sie vollzieht „eine kulinarische Reise durch die brandenburgische Küche“, wie es in der Ankündigung heißt.
Hohe Musikkunst präsentiert am 24. April der Hamburger Monteverdi-Chor. Im Großen Saal der Petersburger Philharmonie gibt der Chor aus Petersburgs Partnerstadt an der Elbe die berühmte „Große Messe in C-Moll“ von Mozart zum Besten.
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Treffpunkt Goethe Im Petersburger Goethe-Institut ist die ganze Woche etwas los. Dort ist u. a. die Fotoausstellung „1989 – 2009: Bewegte Welt – Erzählte Zeit. Zeitgenössische Fotografie und Videokunst“ zu sehen, die sich mit den großen Wandlungen befasst, die nach dem Mauerfall 1989 einsetzten.
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Zu dem Thema gibt es im Goethe-Institut mehrere weitere Veranstaltungen im Laufe der Woche. Das dortige „Café D“ ist bereits ein traditioneller Treffpunkt. Neben Kaffee und Kuchen und Gedankenaustausch mit anderen Besuchern stehen hier Filmabende, Diskussionen und Deutsch-Schnupperkurse auf dem Programm.
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