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| Leise und verbrauchsarm trotz hoher Tourenzahl: Petersburgs neu Velotaxis. (Foto: eva/.rufo) | |
Freitag, 30.06.2006
Velotaxis: Petersburg per Hightech-Rikscha erleben
St. Petersburg. Auf dem Newski kreuzten in dieser Saison zum ersten Mal Fahrrad-Taxis auf. Die modern ausgerüsteten Zweisitzer können in Bezug auf Preis, Komfort und Geschwindigkeit durchaus mit Blech-Taxis konkurrieren.
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In einer einfacheren Schönwetter-Version tauchten Fahrrad-Rikschas bereits vor einiger Zeit im Park von Peterhof auf, wo sich müde Touristen damit in gemächlichem Tempo zurück zum Ausgang oder zur Bootsanlegestelle transportieren lassen können. Doch diese Gefährte gleichen stark jenem traditionellen Velotaxi, wie es in Asien verbreitet ist.
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Ein Elektromotor schiebt, wenn die Wadenkraft nicht reicht
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Die knallgelben Fahrzeuge, die seit diesem Sommer in den Straßen Petersburgs kursieren, sind hingegen voll verkehrstaugliche Transportmittel. Sie verfügen nicht nur über eine wetterfeste Kunststoff-Karosserie, die Fahrgast wie Fahrer vor Wind und Regen schützt, sondern auch über Beleuchtung, Funkgerät und einen Elektro-Hilfsmotor für starke Steigungen.
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Dank der Liegefahrrad-Konfiguration sitzen die strampelnden Piloten fast so bequem wie in einem Auto und können die Kraft ihrer Beinmuskulatur optimal nutzen.
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Ideal als Touristen-Shuttle für Fußmüde
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Neben ihrer Funktion als Werbeträger dienen die sympathischen und umweltfreundlichen Dreiräder in erster Linie touristischen Zwecken. Gegen eine relativ geringe Gebühr von 150 Rubel (knapp 5 Euro) für zehn Minuten Fahrt kann man sich vom Taxiradler ohne Raserei von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten chauffieren lassen. Für Stadtbesucher, die für einige Zeit verschnaufen wollen, eine ideale Lösung.
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Obschon die Durchschnittsgeschwindigkeit der Radtaxis "nur" 20 Kilometer pro Stunde beträgt, könnte sich dieses Transportmittel in gewissen Fällen zu einer echten Alternative zum Auto mausern. Denn wenn sich der Verkehr wie üblich im Stadtzentrum staut, kann sich das Velotaxi über kleine Seitenstraßen und Fußgänger-Zonen durchzuschlängeln und so gegenüber der Konkurrenz in Blech punkten.
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(-eva/rufo)
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