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| Lucciano Spalletti will Zenits offensives Spiel fortsetzen. (Foto: mr7.ru) | |
Freitag, 11.12.2009
Zenit SPb. – und doch ist Spalletti der neue Trainer!
St. Petersburg. Monatelang war unklar, wer letztendlich nach Dick Advocaat den Cheftrainersessel bei Zenit St. Petersburg bekommt. Den Zuschlag erhält jetzt Luciano Spalletti – wie schon monatelang geunkt worden war.
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Für ihn stimmte gestern einstimmig der Aufsichtsrat des FC Zenit. Der Vertrag mit dem italienischen Fußballlehrer läuft über drei Jahre, monatlich soll er 82.000 Euro verdienen, also um einiges weniger als sein holländischer Vorgänger.
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Klar formulierte Ziele Die Aufgaben, die vor „dem Neuen“ stehen, sind klar formuliert: Erstens soll Zenit sich den Meistertitel in der russischen Premierliga wiederholen, zweitens gut auf europäischer Bühne auftreten und drittens verstärkt die Petersburger Fußballjugend in die erste Mannschaft integrieren.
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Anatoli Dawydow, der nach Advocaats Abgang im Juli Interimscoach war und Zenit immerhin auf den dritten Tabellenplatz und damit in die Qualifikationsrunde der Champions League 2010/2011 führte, bekommt voraussichtlich ein anderes Aufgabenfeld innerhalb der Vereinsstrukturen.
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Catenaccio an der Newa? Nicht mit Spalletti! Als die ersten Gerüchte aufkamen, Gazprom wolle einen Italiener an die Newa holen, stieß das bei Fans und Spezialisten nicht gerade auf Begeisterung. Gleich kamen unschöne Assoziationen an den italienischen Mauerfußball hoch - das berühmte Catenaccio mit seinem massenhaften Abwehrpotential.
So einen Stil bei Zenit wäre für die Petersburger Anhänger ein Albtraum sondergleichen. Aber der 50-jährige Spalletti ist vom Mauern weit entfernt – er gehört zur neuen italienischen Trainergeneration, die dem Calcio ein frisches offensives Gesicht verleihen.
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Wie gut ihm das gelingt, zeigen seine erfolgreichen fünf Jahre beim AS Roma. Dort schaffte es Spalletti, mit sehr bescheidenen finanziellen Mitteln eine kampfstarke Truppe zu formen, mit der er in der Champions Laegue beachtliche Erfolge erzielte und zwei Mal den italienischen Landespokal sowie einmal den Supercup gewann.
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