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| Erstaunlich, dass man sich auch an aerodynamisch perfektionierten Zügen wie dem "Sapsan" irgendwo festhalten kann (Foto: RZD) | |
Dienstag, 29.03.2011
Zwei Sapsan-Surfer ertappt: Außenbords nach Moskau
St. Petersburg. Nicht weit kamen zwei junge Leute, die auf ebenso originelle wie lebensgefährliche Weise von Petersburg nach Moskau reisen wollten: Sie hatten sich zwischen zwei Waggons des „Sapsan“ festgebunden.
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Die Schwarzfahrer, ein junger Mann und seine Freundin, beide Jahrgang 1991 und aus dem moskauer Gebiet, waren zuvor mit einer „Elektritschka“ in den Moskauer Bahnhof eingefahren und hatten sich so unter Umgehung von Zugangskontrollen an den zur Abfahrt bereit stehenden Hochgeschwindigkeits-Zug herangemacht.
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Zeugen verhindern den Erfrierungstod Mit Sicherungsriemen banden sich die beiden im Zwischenraum zwischen zwei Waggons fest. Wie sie bei Temperaturen um den Gefrierpunkt die vierstündige Fahrt mit bis zu 250 km/h Geschwindigkeit überstehen wollten, wurde nicht mitgeteilt.
Ganz unbemerkt war die Enterung des Zuges aber nicht verlaufen: Die Bahnpolizei erhielt einen Hinweis, dass der ausfahrende Sapsan auch Passagiere befördert, die nicht vorschriftsgemäß im Innern des Zuges untergebracht sind.
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Freifahrt nach Moskau - unter Bewachung Deshalb wurde der Zug schon nach wenigen Kilometern auf der Station „Nawalotschnaja“ gestoppt und die beiden wagemutigen Schwarzfahrer von Beamten gestellt.
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Nach Erstellung der notwendigen Protokolle erfüllte sich der Wunsch der beiden Zugkletterer, umsonst nach Moskau zu fahren, dann doch noch: Sie wurden in einen Zug gesetzt – allerdings in Polizeibegleitung.
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