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Deutsche Romantik pur: Caspar David Friedrichs "Zwei Männer in Betrachtugn des Mondes" (Bild: Wikipedia)
Deutsche Romantik pur: Caspar David Friedrichs "Zwei Männer in Betrachtugn des Mondes" (Bild: Wikipedia)
Donnerstag, 13.11.2008

Eremitage zeigt deutsche Meisterwerke aus Dresden

St. Petersburg. In der Eremitage werden in einer Sonderausstellung 49 Gemälde „von Friedrich bis Dix“ aus der Dresdener Galerie Neue Meister gezeigt - darunter Kunstwerke von Weltrang. Die Schau läuft bis Ende März.

Die Ausstellung wurde von der Eremitage gemeinsam mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden konzipiert. Zu den gezeigten Kunstwerken gehören auch Meilensteine der deutschen Malerei – etwa das berühmte „Zwei Männer in Betrachtung des Mondes“ von Caspar David Friedrich.

Neben Werken weniger bekannter Künstler sind in dieser Retrospektive der Zeit von 1800 bis 1940 sind aber auch Bilder von Adrian Ludwig Richter, Adolph Menzel, Max Beckmann, Franz von Lenbach oder Otto Dix zu sehen – womit eine die Stilrichtungen und Kunstepochen übergreifende Kunstgeschichts-Schau entsteht.

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Die Dresdener Bilder sind momentan obdachlos


Gewisserweise ist die jetzige Ausstellung an der Newa dem katastrophalen Elbe-Hochwasser von 2002 zu verdanken: Das Dresdener Albertinum, die Heimstatt der Galerie Neue Meister, stand dabei wie viele andere Gebäude der Altstadt unter Wasser. In einer dramatischen Rettungsaktion wurden die Kunstschätze damals – auch von vielen freiwilligen Helfern - in Sicherheit gebracht.

Gegenwärtig wird das Albertinum saniert und flutsicher umgebaut, weshalb die dortigen Exponate für Ausstellungsprojekte an anderen Orten zur Verfügung stehen.

Kunstrettung statt Kunstraub nach dem Krieg


Eva-Maria Stange, die sächsische Kultur- und Wissenschaftsministerin erklärte bei der Eröffnung, die Ausstellung sei auch ein Dank an Russland für die Rettung vieler Dresdener Kunstschätze nach dem Zweiten Weltkrieg.

Damals seien viele Objekte aus der völlig zerstörten Stadt in die Sowjetunion gebracht worden. Ende der 50er Jahre wurde der größte Teil davon aber an die DDR zurück gegeben.

Im Falle der Petersburger Partnerstadt Dresden stellt sich also die zwischen Russland und Deutschland nach wie vor ungelöste „Beutekunst-Frage“ längst nicht so scharf.



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