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| Das markante Gebäude des Roten Dreiecks beherrscht den Westteil des Petersburger Obwodny-Kanals. (Foto: mosstroy.su) | |
Freitag, 17.04.2009
Petersburg. Tag des Denkmalschutzes im Roten Dreieck
St. Petersburg. Am morgigen Samstag öffnen sich in Petersburg und Umgebung zum 6. Mal die Türen sonst unzugänglicher Kulturdenkmäler. Ungewöhnlichstes Objekt ist in diesem Jahr das Gelände der Fabrik „Rotes Dreieck“.
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Wie in den Jahren zuvor, werden die Führungen von Mitarbeitern des Petersburger Denkmalschutzamtes (KGIOP) geleitet. Da der Andrang in den letzten Jahren sehr groß war und sich 2004 endlose Menschenschlangen vor den Kulturobjekten aufbauten, mussten sich die Teilnehmer an den Exkursionen telefonisch anmelden.
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Fast alles schon ausgebucht
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Die Denkmalschützer staunten aber nicht schlecht, als schon lange vor der Bekanntgabe der Anmeldungsmodalitäten immer mehr Leute einfach in ihr Büro kamen und sich für die Führungen persönlich anmeldeten. Auf diese Art und Weise haben sich bereits 3.000 Teilnehmer eingeschrieben.
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Damit sind die meisten Exkursionen für den 18. April auch schon ausgebucht. Freie Plätze gibt es noch für die Besichtigung der Kronstädter Marine-Kathedrale, für dem „Abendsaal“ und die „Turmruine“ in Puschkin (Zarskoje Selo) und für die Spielfestung „Bip“ in Pawlowsk.
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Einen Ausflug vor die Stadt wert
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Im Schnitt werden die Exkursionen zwischen 11 und 14 Uhr durchgeführt und dauern jeweils 30 bis 60 Minuten. Ein guter Anlass für einen Ausflug „hinter die Stadt“, wie es im Russischen so schön heißt – und zwei Fliegen mit einer Klappe:
Zum einen gibt es etwas ganz neues zu sehen, zum anderen fällt bei diesem Kulturprogramm auch noch ein ausgiebiger Parkspaziergang (im Falle von Pawlowsk und Puschkin) oder die Bekanntschaft mit der fast noch in der Sowjetzeit verharrenden Festungsstadt Kronstadt ab.
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Auf den Spuren der russischen Gummischuhproduktion
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Diesjähriges Highlight in St, Petersburg selbst ist ohne Zweifel der Besuch in der legendären Gummischuhfabrik „Rotes Dreieck“. Der markante Backsteinbau mit seinem massiven Turm in der Mitte dominiert das linke Ufer im Westabschnitt des Obwodny-Kanals (Hausnummern 134-138).
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Für die drei, jeweils 40 Minuten währenden Touren gibt es noch freie Plätze. Auf die Besucher wartet ein riesiges, erstaunlich gut erhaltenes Industrieareal aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, das heute zum Teil leer steht. Das aus 80 Gebäudeteilen bestehende „Dreieck“ steht komplett unter Denkmalschutz.
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Die zu Zarenzeiten in ganz Europa bekannten Galoschen werden hier (in begrenztem Rahmen) auch heute noch hergestellt, geplant ist in Perspektive aber die endgültige Auslagerung der umweltschädlichen Produktion und die Schaffung eines multifunktionalen Geschäfts- und Kulturkomplexes.
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