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Mitten in einem Petersburger Neubauviertel steht eine Arche - eine Zuflucht für elternlose Kinder. (Foto: Witteborn/.rufo)
Mitten in einem Petersburger Neubauviertel steht eine Arche - eine Zuflucht für elternlose Kinder. (Foto: Witteborn/.rufo)
Mittwoch, 02.11.2011

Petersburger Kinderarche: R.-A.-Leser engagiert sich

Hannover/St. Petersburg. Nach einem Bericht bei R-A hat Sven Witteborn begonnen, sich für die "Kinderache St. Petersburg" zu engagieren. Hier beschreibt er seine Eindrücke von einem Besuch in dem ungewöhnlichen Kinderheim.

Vor etwa einem Jahr habe ich hier an dieser Stelle einen Bericht über die Kinderarche in St. Petersburg gelesen. Ich liebe diese Stadt und ihre Menschen schon seit vielen Jahren, und dieser Artikel hat mich irgendwie nie wieder richtig losgelassen.

Bei Russland-Aktuell
• Kinderheime: Eine Arche an der Newa für Straßenkinder (14.10.2010)
• Medwedew mahnt: Die Kinder sind Russlands Zukunft (30.11.2010)
• Nina, Uliana und Emma: dt.-russ. Kinder in Petersburg (29.09.2010)
• Freiwillige deutsche Helfer in russischem Kinderheim (24.08.2010)
Damals hatte die Kinderarche noch keinen eigenen Internetauftritt, und oft lag ich nachts wach und dachte nach, wie ich an weitere Informationen kommen könne.

Damm gebrochen und Mauer eingetreten


So gingen einige Monate ins Land, und ich beschloss meine Bemühungen zu intensivieren und fand schließlich heraus, dass die Stiftung Kinderarche ihren Sitz in Oerlinghausen hat.

Schnell war ein Kontakt mit Frau Helene Neufeld hergestellt, die mich mit allen erforderlichen Informationen über das Projekt in St. Petersburg versorgte. Es war, als hätte sie einen Damm gebrochen oder eine Mauer eingetreten.

Eine Bilderwand mit Fotos der Kinder, die in der Petersburger Kinderarche leben.  (Foto: Witteborn/.rufo)
Eine Bilderwand mit Fotos der Kinder, die in der Petersburger Kinderarche leben. (Foto: Witteborn/.rufo)
Nach langer Suche war mir nun klar: genau für dieses Projekt möchte ich mich einsetzen und meine Zeit opfern.

Wir bleiben am Ball


Meine Frau arbeitet bei der ING DiBa, und diese fördert jedes Jahr gemeinnützige Einrichtungen im großen Stil. Wir waren fest davon überzeugt, für die Kinderarche eine Spende aus dem ING DiBa-Projekt "FAIRantwortung" zu erhalten.

Mit Frau Neufeld, die alle relevanten Unterlagen kurzfristig zur Verfügung stellte, blieben wir im ständigen Kontakt und waren alle sehr froh, als die Nachricht von der ING DiBa kam, dass sie 2011 über das ING DiBa-Projekt "FAIRantwortung" 1.000 Euro für die Kinderarche zur Verfügung stellt. Hier werden wir auch im kommenden Jahr am Ball bleiben.

Die große Überraschung für mich kam aber im August dieses Jahres. Ich schriebe Frau Neufeld ganz nebenbei, dass ich jedes Jahr in St. Petersburg bin und auch in diesem August für acht Tage in St. Petersburg sein werde.

Erwartungen und Vorstellungen weit übertroffen


Einige Tage später hatte ich prompt eine Einladung in die Kinderarche inkl. aller Kontaktdaten der Ansprechpartner vorliegen. Das hat mich sehr gefreut, und ich war aufgeregt und neugierig zugleich. Was würde mich dort erwarten?

Direktor und Sozialmanager Jack Kerbs hat mich empfangen und mir die Geschichte der Einrichtung nahe gebracht, mir einige Mitarbeiter vorgestellt und natürlich die Einrichtung gezeigt. Das war sehr interessant, und die Zeit verging wie im Flug.

Im Internet
• Homepage der Petersburger Kinderarche

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Schade nur, dass die Kinder gerade Ferien am Schwarzen Meer machten. Gerne hätte ich mich mit ihnen unterhalten. Zurück in Deutschland, erwartete mich aber schon eine Urlaubskarte vom Schwarzen Meer.

Herzlicher Dank und großer Respekt


Für die unter Ihnen, deren Interesse ich mit diesem kleinen Bericht geweckt habe, gibt es zwischenzeitlich eine sehr schöne Internetadresse. Schauen Sie und entscheiden Sie dann selbst. Ich persönlich werde mich weiter engagieren.

Mein besonderer Dank und großer Respekt gilt den Leuten, die dort tätig waren und sind. Für zurzeit 60 Kinder wurde und wird hier gute Arbeit geleistet.



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