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Nacht der Museen - zum vierten Mal auch in St. Petersburg. (Foto: online812.ru)
Nacht der Museen - zum vierten Mal auch in St. Petersburg. (Foto: online812.ru)
Freitag, 20.05.2011

Petersburger Nacht der Museen dieses Jahr kosmisch

St. Petersburg. Am 21. Mai um 18 Uhr startet in St. Petersburg zum vierten Mal die „Nacht der Museen“. Anlässlich des 50. Jahrestages von Gagarins Flug ins All werden alle teilnehmenden Museen dieses Ereignis thematisieren.

In diesem Jahr nehmen 64 Petersburger Kulturinstitutionen an der „Nacht“ teil. 22 davon werden tatsächlich die ganze Nacht offen haben, bis um sechs Uhr in der Frühe. Außer Museen beteiligen sich Konzertsäle, Galerien und Ausstellungssäle, Bibliotheken und der Zoo an der internationalen Aktion.

Einheitstickets und Nachtbusse


In Petersburg können Interessierte ein Einheitsticket für alle Veranstaltungen kaufen; es kostet 300 Rubel (etwa acht Euro), ein Kind unter sieben Jahren darf umsonst mit. Zu kaufen gibt es die Karten entweder im Vorverkauf an den Theaterkassen oder ausgewählten Museen oder direkt an den Abendkassen der Teilnehmer.

Bei Russland-Aktuell
• Moskauer Jugendliche nehmen Galerien im Sturm (17.05.2011)
• Museumsnacht in Moskau hofft auf neuen Rekord (14.04.2010)
• Ein Museum mehr: 1. privates U-Boot-Museum Russlands (19.03.2010)
Zur Fortbewegung in der Nacht werden sechs Buslinien eingerichtet, die für Einheitskartenbesitzer kostenlos sind. Alle Routen laufen den Isaaksplatz an, der sich für eine Nacht in einen Umsteigeknoten verwandelt. Die Veranstalter erinnern die Besucher daran, die Zugbrücken in ihre Planung miteinzubeziehen, denn die werden wie immer geöffnet.

Alle außer Eremitage und Russischem Museum


Die diesjährige „Nacht der Museen“ hat als Oberthema den Flug des ersten Menschen in den Weltraum vor genau 50 Jahren. Jeder Teilnehmer wird – in Übereinstimmung mit seiner Spezialisierung – dieses Thema modellieren.

Im Botanischen Garten werden z. B. Pflanzen gezeigt, die noch vor Gagarin im Kosmos waren. Im Garten vor dem Achmatowa-Museum werden die ganze Nacht Verse rezitiert und experimentelle Kunst gezeigt. Aber nicht auf der Erde, wie üblich, sondern auf den Dächern und aus den Fenstern der umliegenden Gebäude.

Im Internet
• Das gesamte Programm der Petersburger Museumsnacht

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Leider lassen die bekanntesten Museen der Stadt – die Eremitage und das Russische Museum – in dieser Nacht ihre Türen zu. Sie fürchten um ihre einzigartigen Ausstellungsgegenstände. Leider ist auch der in den letzten Jahren so beliebte Anlaufpunkt Eisbrecher Krassin auf der Newa nicht zugänglich.

Fünf Museen gewähren kostenlos Eintritt


Wer die 300 Rubel nicht bezahlen kann oder will, sollte folgende fünf Orte ansteuern: In der „Galerie Mochowaja 18“ gibt es eine dem Kosmos gewidmete Ausstellung zu sehen; vor der Isaakskathedrale gibt es ab 22 Uhr ein Konzert, u. a. werden Stücke von Johann Strauß und russische Volkslieder gespielt.

Im Museum der Bierbraukunst gibt es einen Einblick in die Herstellung des Gerstensaftes (nur für Volljährige!); das Sparkassen-Museum macht Führungen auf den Turm der Stadt-Duma am Newski Prospekt (nur mit Voranmeldung!) und der Kleine Saal der Manege zeigt die moderne Kunst-Aktion „Kosmoport“.



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