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| Ein Ticket für Madonna... (Foto: fontanka.ru) | |
Freitag, 31.07.2009
Wochenende: Fest der Luftlandetruppen und Madonna
St. Petersburg. Madonna macht mit ihrer Sticky and Sweet Tour am Sonntagabend den Petersburger Schlossplatz unsicher. Nebenan feiern die Luftlandetruppen ihr Berufsfest. In die Quere sollen sie sich nicht kommen.
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Wenn die Angehörigen der Luftlandetruppen ihren professionellen Feiertag begehen, ist es immer laut auf Russlands Straßen. Und nicht selten kommt es zu Gewaltausbrüchen, wenn die „starken Männer“ einen über den Durst getrunken haben.
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In St. Petersburg könnte sich in diesem Jahr eine besonders explosive Mischung ergeben, denn am 2. August, dem „Tag der Luftlandetruppen“, tritt auf dem Schlossplatz die amerikanische Popdiva Madonna mit ihrem einzigen Russlandkonzert auf.
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Morgens Soldaten, abends Madonna
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In gewisser Weise müssen sich diese beiden sehr ungleichen Zeitgenossen den Schlossplatz sogar teilen: Am Vormittag gibt es dort eine Versammlung der feiernden Soldaten, und am Abend wirbelt dann Madonna über die eigens zu diesem Anlass aufgebaute Bühne.
Konflikte sollte es aber keine geben: „Wir nehmen einfach an, dass Madonna kommt, um uns zu unserem professionellen Feiertag zu gratulieren“, meint dazu Wladimir Schamanow, der Kommandeur der Luftlandetruppen. Und: „Das ist eine große Ehre für uns!“
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Kein Powackeln neben der Eremitage!
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Für alle Fälle werden ein paar hundert Sicherheitskräfte aufgeboten. Das Konzert auf dem Schlossplatz können 50.000 Zuschauer verfolgen. Zurzeit gibt es noch Karten für die Stehplätze (2.000 Rubel) und in die VIP-Zone (35.000 Rubel). Das Konzert startet um 19.30 Uhr, als „Einheizer“ tritt DJ Paul Oakenfold auf.
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Aus gegebenem Anlass haben die für ihre schrägen Meinungen berühmten „Kommunisten von St. Petersburg und dem Leningrader Gebiet“ ihre Stimme erhoben. Auf ihrer Website machen sie Madonna klar: Neben dem Winterpalastgehört es sich nicht, „mit dem Po zu wackeln, sich leichtfertig anzuziehen und sich wie eine Lesbe zu benehmen“.
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Damit nicht genug: Sie solle unbedingt in Matrosenuniform auftreten inklusive Kappe mit rotem Bändchen, und die „Internationale“ zum Besten geben. Zur Not ginge auch die „Marseillaise“ – meinen jedenfalls die Leningrader Kommunisten.
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