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Einen Ballonflug über der Newa machen? Mit ein paar Mausklicks sitzt man bei Yandex in der Gondel (Foto: fontanka.ru)
Einen Ballonflug über der Newa machen? Mit ein paar Mausklicks sitzt man bei Yandex in der Gondel (Foto: fontanka.ru)
Mittwoch, 25.01.2012

Yandex lässt Web-User über Petersburg schweben

St. Petersburg. Der Newski aus der Vogelperspektive ist jetzt im Internet zu erleben: Die russische Suchmaschine Yandex hat 165 aus einem Hubschrauber aufgenommene Rund-um-Panoramas in ihren Kartenteil eingestellt.

Gegenüber Satellitenbildern, wie sie bei Google oder Yandex schon lange einsehbar sind, haben die Bilder aus dem Helikopter den riesigen Vorteil, dass sie die Stadt nicht nur in einer platten Draufsicht, sondern aus einer realistischen Flugposition aus nur einigen hundert Metern Höhe zeigen.

2.500 mit Spezialkameras über St. Petersburg gemachte Einzelaufnahmen wurden dazu zu 165 Panoramas zusammengesetzt. Sie zeigen das Stadtzentrum und die Petersburger Schloss-Vororte Peterhof, Puschkin, Pawlowsk und Gatschina an ihren interessantesten und schönsten Stellen.

Der Web-User darf den Bildausschnitt nach Gutdünken drehen oder sich einen Ausschnitt heranzoomen. Der Blick kann dabei von fast senkrecht nach unten bis zum Horizont schwenken.

Ballon-Surfen über Petersburgs City


Auch kann man selbst einen Seightseeing-Rundflug über St. Petersburg gestalten, in dem man auf den Panorama-Bildern auf benachbarte über der Stadt schwebende Ballon-Symbole klickt: Das System springt dann zum entsprechenden neuen Bild-Schwebeort (Standort wäre das falsche Wort) weiter.

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• Bürokratie gekappt: Luftraum frei für Privatpiloten (02.11.2010)
Um St. Petersburg aus der Vogelperspektive zu erleben, muss man also nicht unbedingt 2.000 Rubel (ca. 50 Euro) für die im Sommer von der Peter-Pauls-Festung startenden, zehnminütigen Hubschrauberrundflüge bezahlen.

Nach Angaben von Yandex ist das Angebot übrigens weltweit einmalig. Angefertigt wurden die ungewöhnlichen Aufnahmen offenbar im letzten Sommer.

So findet man die Aussichtspunkte:


Um sich Petersburg von oben anzusehen, muss man auf die Karten-Webseite von Yandex (nur russisch!) gehen und St. Petersburg ansteuern oder aus der Liste der Städtenamen auswählen.

Anschließend gilt es das Funktionsfeld „Panoramy“ anzuklicken. Damit die Ballon-Symbole auf der Karte angezeigt werden, muss ein Haken bei „s wosducha“ (aus der Luft) gesetzt sein.

Ebenfalls auf Yandex: Die Staulage und ein Stadtspaziergang


Nach dem Flugerlebnis lohnt es sich für Web-Fans übrigens, sich auf Yandex.ru das erstaunlich zuverlässige Stau-Informationssystem in Echtzeit (probki) und das russische Pendant zu Google-Streetview (panoramy) anschauen:

Letzeres ist zwar etwas schlichter gestrickt als das US-Pendant – verzichtet dafür aber auf jedwede Verpixelungen von Häusern, Autonummern oder Gesichtern. Offenbar hat in Russland niemand ein Problem damit.



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Matthias 25.01.2012 - 19:05

Ist das vielleicht von den selben Leuten gemacht die hinter airpano.com stecken? Das sind auch Russen. Dort gibt es übrigens auch noch Luftpanoramas von Moskau und anderen Weltstädten und Sehenswürdigkeiten.


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