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| Gouverneurin Matwijenko war voll des Lobes für Dick Advocaat. Foto: fontanka.ru | |
Donnerstag, 12.06.2008
Zenits Advocaat ist Ehrenbürger von St. Petersburg
St. Petersburg. Kurz nach dem 305. Stadtgeburtstag bekommt die Newa-Metropole die jährliche neue Portion Ehrenbürger. 2008 ist für eine Überraschung gut, denn unter den Geehrten ist Zenits Trainer Dick Advocaat.
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Dieses Jahr bekommt Petersburg drei neue Ehrenbürger hinzu. Natalja Bechterewa, wissenschaftliche Leiterin des Instituts für Gehirnforschung, und Wadim Alexandrow, Leiter des U-Bahn-Bauunternehmens „Metrostroi“, werden für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.
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Die beiden standen schon länger auf der Anwärterliste für den Ehrentitel, so dass ihre Ernennung für niemanden eine Überraschung ist. Für Furore sorgte dagegen die dritte Nominierung – mit Dick Advocaat bekam erstmals nicht nur ein Nicht-Petersburger, sondern auch ein Ausländer die Ehrenbürgerwürde der Nördlichen Hauptstadt verliehen.
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Advocaat der Held des Tages
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Zur Zeremonie hatten sich die Abgeordneten der Gesetzgebenden Versammlung und die Beamten des Smolny im Marien-Palais am Isaakplatz eingefunden. Alle waren aufgeregt wie die Schulkinder und freuten sich riesig auf den Cheftrainer von Zenit.
Selbst vor zwei Jahren, als Wladimir Putin den Ehrentitel erhielt, ging alles in ruhigeren Bahnen zu. Hier aber gab es sowohl Fotosession wie Autogrammstunde – Advocaat begeisterte alle Anwesenden.
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Ein Ehrenbürger der besonderen Art
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Es ist schon komisch, wenn ein Ehrenbürger sich über Dolmetscher verständigen muss und von der Stadt, die ihn auszeichnet, nicht viel mehr gesehen hat als das Trainingszentrum von Zenit in Udelnaja, das Petrowski-Stadion und das Hotel an der Moika, wo er seit knapp zwei Jahren lebt.
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Andererseits – kein anderer noch so ehrwürdiger Sohn der Stadt hat die Bürger von St. Petersburg jemals in solch einen Freudenrausch versetzt, wie Advocaat das getan hat, als Zenit im November 2007 erst die Meisterschaft holte und dann im Mai noch den UEFA-Pokal hinzufügte.
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Der Laureat war sichtlich bewegt. Er sprach von einer „großen Ehre“, die er nun „stets im Herzen tragen“ werde, schränkte aber ein, nicht er allein hätte die Auszeichnung verdient, sondern die gesamte Mannschaft plus Trainerstab und Fans.
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