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| Die rote Linie um Petersburg ist nun in Gestalt einer Autobahn Realität (Bild: Archiv) | |
Montag, 26.11.2007
Airport Pulkowo hat endlich Autobahn-Anschluss
St. Petersburg. Der Autobahnring um Petersburg ist jetzt komplett – in dem Sinne, dass er jetzt alle auf St. Petersburg zulaufenden Fernstraßen miteinander verbindet. Auch der Flughafen liegt nun an der KAD.
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Am Sonntag wurde ein wesentlicher Teilabschnitt der Ringautobahn KAD für den Verkehr freigegeben: Er verbindet im Süden von St. Petersburg die Ausfallstraßen in Richtung Moskau mit den Fernstraßen nach Kiew und Tallinn.
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Unmittelbar neben dem neu gebauten Straßenknoten mit der Kiewer Fernstraße liegt der Petersburger Flughafen Pulkowo, der damit einen deutlich verbesserten Straßenanschluss bekommen hat. Das neue Straßenstück ist 13,8 Kilometer lang und durchgehend achtspurig.
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Eine Seltenheit: Straße früher fertig als geplant Die Kosten dafür betrugen 12,8 Mrd. Rubel (ca. 350 Mio. Euro). Eine Abfahrt am Datschny Prospekt (Nähe Metrostation Prospekt Veteranow) soll noch 2008 eingefügt werden. Zunächst war die Fertigstellung des ganzen Teilstücks für das nächste Jahr geplant gewesen, konnte aber - wohl aus Rücksicht auf die beiden anstehenden Wahltermine - vorgezogen werden.
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Der erste Abschnitt der inzwischen 80 Kilometer langen Ringautobahn war 2001 für den Verkehr freigegeben worden, wobei mehrere Teilstücke zunächst nur vierspurig angelegt wurden und nach und nach verbreitert werden. Die Baukosten summierten sich bislang auf 128 Mrd. Rubel (zum heutigen Kurs ca. 3,5 Mrd. Euro).
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Peterhof und Oranienbaum werden auch noch umgangen Im nächsten Jahr stehen 28 Mrd. Rubel (777 Mio. Euro) für den Weiterbau der Stadtumgehung zur Verfügung. Dann wird das letzte fehlende Teilstück im Südwesten der Fünf-Millionen-Stadt angegangen: Es wird von der Tallinner Chaussee bis Bronka an der Küste des Finnischen Meerbusens führen und schafft damit eine Umgehung für die Petersburger Schloss-Vororte Strelna, Petrodworez und Lomonossow.
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Bis 2012 soll die Strecke dann auch über den noch nicht fertig gestellten Hochwasserschutzdamm in der Newa-Bucht verlegt werden, womit der noch im Westen offene Ring endgültig geschlossen wäre.
(ld/rufo/St.Petersburg)
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