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| Dem Finnländischen Bahnhof stehen große Veränderungen bevor. (Foto: raspisanie.narod.ru) | |
Mittwoch, 18.11.2009
Finnländischer Bahnhof vor umfassender Rekonstruktion
St. Petersburg. Im Juli 2010 soll die Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Petersburg und Helsinki ihren Betrieb aufnehmen. Mit der umfassenden Rekonstruktion des Finnländischen Bahnhofs wird die Immobilienfirma Becar betraut.
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NAI Becar gewann einen entsprechenden Wettbewerb, den die „Russischen Eisenbahnen“ ausgeschrieben hatten. Becar tritt als technischer Auftraggeber auf und wird Planung und Ausführung der Arbeiten an Fachfirmen delegieren.
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Alles für den Hochgeschwindigkeitszug! In seinem jetzigen Zustand kann der Finnländische Bahnhof die neue Herausforderung nicht annehmen – es fehlt die nötige Infrastruktur, sowohl im Gleisbereich als auch bei der Abfertigung der Passagiere im Bahnhofsgebäude.
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Deshalb wird die erste Etappe der Rekonstruktion, für die nach Expertenmeinung etwa 40 Millionen US-Dollar investiert werden müssen, alle nötigen Arbeiten umfassen, um den Hochgeschwindigkeitsbetrieb zwischen Petersburg und Helsinki aufnehmen zu können.
Etwa 15 Millionen Dollar fließen in die Erneuerung des Bahnhofs in Wyborg an der finnischen Grenze, an dem die neuen Züge Halt machen werden.
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Brachland alter Industriearchitektur Die Developer haben mit dem Finnländischen Bahnhof aber weit mehr vor als nur ein „Upgrade“ für den modernen Zugverkehr. Im Laufe der nächsten sieben bis zehn Jahre soll das gesamte Territorium um den Bahnhof herum umgekrempelt werden.
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Bis heute ist das Umfeld des Bahnhofs ein Brachland mit fossilen Resten alter Industriearchitektur, wo Filmregisseur Andrej Tarkowski gut und gerne seine Zone im „Stalker“ hätte drehen können.
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Das soll sich ändern: Ungenutzte Flächen sowie alte Abstell- und Umstellgleise sollen Geschäfts- und Bürobauten, Parkhäusern und Hotelanlagen weichen. Für den besseren Anschluss an die anderen Bahnhöfe der Stadt und die Flughäfen soll ein Busbahnhof eingerichtet werden.
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Insgesamt sollen auf etwa 350.000 Quadratmetern Neubauten entstehen. Doch das sind bisher Träumereien am Reißbrett und Zukunftsmusik. Die Umsetzung dieser Pläne kann frühestens in vier bis fünf Jahren in Angriff genommen werden, schreibt die Zeitung „Kommersant“ am Mittwoch in ihrer Petersburger Regionalausgabe.
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