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| Das "Europa" macht vorübergehend zwei Etagen dicht. (Foto: ld/.rufo) | |
Freitag, 14.11.2008
Hotels sparen kräftig wegen weltweiter Finanzkrise
St. Petersburg. Petersburgs Hotels müssen sparen: Wegen der Finanzkrise werden Löhne gekürzt, Entlassungen ausgesprochen und sogar ganze Hoteletagen „eingefroren“. Es könnte sogar zu Schließungen kommen.
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Der November ist in Petersburg seit jeher die „Sauregurkenzeit“ in Sachen Touristik. Einen guten Ausgleich zu den Einbußen stellen aber Geschäftsreisende, die zu Verhandlungen, Kongressen, Seminaren und Messen anreisen. Diese Klientel stört sich nicht am grauen und dunklen Petersburger Herbst.
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Durch die weltweite Krise bleiben nun aber auch diese Kunden weg, und die Hoteliers müssen zu teilweise rigiden Sparmaßnahmen greifen. Besonders betroffen sind die First-Class-Herbergen. Im Grandhotel „Europa“, der ersten Adresse der Stadt, müssen die Mitarbeiter laut Internetzeitung Fontanka.ru empfindliche Gehaltskürzungen in Kauf nehmen.
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Und nicht nur das: Die beiden oberen Etagen der Luxus-Herberge am Newski Prospekt wurden nach Informationen von Hotel-Mitarbeitern „eingefroren“, um die Unterhaltung der leer stehenden Räume einzusparen. Anderen Hotels der Stadt drohe gar eine vorübergehende Schließung.
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Die Preise fallen
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Auf die übliche Novemberflaute folgt traditionell das einträgliche Geschäft zum Jahreswechsel. Darauf hoffen nun viele Hoteleigner. Im „Kempinski“ rechnet man mit einer Auslastung von 90 Prozent, trotz der Krise.
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Für den Kunden könnte die Entwicklung positive Folgen haben: Um Gäste anzulocken, werden die Preise fallen. Mariott, Ritz und Swiss Hotel sprechen von Nachlässen um 20 Prozent um Neujahr herum; in der folgenden Zwischensaison könnten die Zimmer bis zu 50 Prozent billiger werden.
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