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| Nicht nur Autofabriken, sondern auch Straßen sollen auf den Feldern am südlichen Stadtrand entstehen (foto: ld/.rufo) | |
Dienstag, 16.09.2008
Kampf den Staus: Neue Straße nach Puschkin im Bau
St. Petersburg. Die beiden Petersburger Schlösser-Vororte Puschkin und Pawlowsk sollen ab 2009 für Auto- und Busfahrer deutlich leichter erreichbar sein: Eine eigene Anbindung an die Ringautobahn KAD ist im Bau.
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Bislang sind die beiden Residenzstädte nur über die beiden oft völlig überlasteten Hauptausfallstraßen im Süden Petersburgs erreichbar: Entweder über die in Richtung Kiew führende Pulkowoer Chaussee (M-10) oder über die Moskauer Chaussee (M-20). Vor allem die Abzweigung nach Puschkin am Fuß der Pulkowo-Höhen ist dabei ein hochgradig unfallträchtiger Flaschenhals.
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Über Schuschary parallel zur Bahn nach Puschkin Wie fontanka.ru jetzt berichtet, sind die Bauarbeiten für eine eigene Anbindung der beiden administrativ zu Petersburg gehörenden Vororte in vollem Gang. Es handelt sich dabei faktisch um eine Verlängerung des Witebsker Prospektes, der momentan beim Dorf Schuschary in einem großen Verkehrsknoten zugleich auf die Ringautobahn und die Moskauer Chaussee trifft.
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Von dort soll ab nächstem Jahr eine vierspurige Straße mit Fahrbahnteiler fast schnurgerade 6,5 Kilometer durch ehemalige Sowchose-Felder nach Süden führen, um nördlich von Puschkin auf die jetzige Hauptzufahrt des einstigen Zarskoje Selo zu treffen.
Puschkin wird damit erstmals auf einer Route erreichbar, die nicht über einen Bahnübergang führt. In einem späteren Ausbauschritt soll die zunächst etwas provisorisch angelegte Straße möglicherweise auf sechs Spuren verbreitert werden, heißt es bei der Stadtverwaltung.
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Auch Kolpino bekommt eine eigene Zufahrt Momentan gibt es durch den Bau allerdings ein unschönes Problem: Der neben der Trasse liegende Friedhof von Schuschary wurde teilweise überschwemmt, weil durch den Bau die bisherigen Entwässerungssysteme unterbrochen wurden.
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Weitere Entlastung für die überlasteten Fernstraßen im Süden Petersburgs soll auch noch ein zweites Straßenbauprojekt in der Gegend bringen: Ebenfalls ab 2009 soll eine neue Strecke in Verlängerung der Sofijskaja Uliza am Südlichen Heizwerk vorbei direkt in den Industrievorort Kolpino führen.
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Sie ist zugleich auch die Hauptanbindung für das Industriegebiet Schuschary-2, in dem neben dem schon angelaufenen neuen Toyota-Werk auch General Motors und Suzuki Autofabriken bauen.
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