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| Vor kurzem noch lange Lieferzeiten, jetzt im Nachfrageloch: Auch der russische Focus ist in der Krise nicht mehr so gefragt (foto: Ford) | |
Dienstag, 09.12.2008
Krise: Russisches Ford-Werk macht vier Wochen Pause
St. Petersburg. Das russische Werk des Ford-Konzerns legt wegen der eingebrochenen Autonachfrage über Neujahr eine deutlich verlängerte Produktionspause ein. Das Fließband in Wsewoloshsk wird an Heiligabend für vier Wochen angehalten.
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Eine ähnlich lange Produktionspause hatte auch bereits das Moskauer Renault-Werk für den Jahreswechsel angekündigt. Lada-Hersteller Avtovaz legt zusätzlich zu den russischen Neujahrsfeiertagen noch sechs arbeitsfreie Tage ein.
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Bei Ford werden aufgrund der Produktionspause 3.500 Pkw des Typs Focus nicht gebaut. Die Belegschaft erhält während der Zwangsferien zwei Drittel ihres Lohns weiter bezahlt.
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Zwei Drittel Lohnfortzahlung - aber Prämien gleich null Wie die Internetzeitung fontanka.ru unter Berufung auf Ford-Mitarbeiter berichtet, sind die Einkommenseinbußen aber weitaus höher: Der zu zwei Dritteln erhaltene Basis-Lohn mache bei den Werkern nur etwa die Hälfte der Bezüge aus, der Rest entfiele üblicherweise auf diverse Prämien und Zuschläge, die nun komplett wegfielen.
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Die russische Ford-Tochter teilte mit, dass sie den Stillstand nutzen werde, um die Produktionsanlagen auf die ab März geplante zusätzliche Herstellung des Modells Mondeo umzurüsten.
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General Motors lässt neue Bänder ruhen Auch das erst im November in St. Petersburg eröffnete Autowerk des schwer angeschlagenen US-Konzerns General Motors legt lange Werksferien ein: hier wird die Produktion vom 20. Dezember bis 12. Januar ruhen.
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Ein Pressesprecher bezeichnete dies als „geplanten Shut-down wegen der notwendigen Reparatur von Anlagen“. Was in dem völlig neuen Autowerk bereits zu reparieren sei, wurde dabei nicht präzisiert.
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