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| Im Petersburger Hafen reicht der Platz für neue große Containerterminals nicht aus (foto: ld/.rufo) | |
Montag, 19.05.2008
Neuer Frachthafen entsteht knapp vor dem Damm
St. Petersburg. Die Stadtregierung hat grünes Licht für den Bau eines großen Containerterminals und einer Ro-Ro-Fährterminals in Bronka bei Lomonossow gegeben. Petersburgs Hafen wächst damit über den „Damm“ hinaus.
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Bis 2014 soll der Komplex im ersten Bauabschnitt eine Kapazität von 1,45 Mio. TEU (entspricht einem Standard-Container) erreichen und 130.000 auf Rädern bewegte Ro-Ro-Frachteinheiten abfertigen können.
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Ambitionierte Endausbau-Ziele Fristen für den Endausbau auf 3 Mio. TEU und 400.000 Ro-Ro-Transporte wurden noch nicht genannt.
Der neue Hafen wird am Südende des bei Bronka beginnenden Flutschutzdammes angelegt, der den Finnischen Meerbusen vor St. Petersburg abriegelt. Der „Damm“ ist seit den 80er Jahren im Bau und geht jetzt forciert seiner Fertigstellung entgegen.
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Im Endstadium wird er auch als Trasse für die Ringautobahn KAD um die Stadt dienen – womit zugleich die Frage der Straßenanbindung für den neuen Hafen gelöst ist.
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Neuer Hafen braucht neues Land - im Wasser Von 125 Hektar geplanter Hafenfläche sollen 80 aufgespült werden. Bauträger ist die „OOO Feniks“, die zunächst 26 Mrd. Rubel (ca. 700 Mio. Euro) in das Projekt investieren wird – respektive dafür Geldgeber finden muss. Der Staat wird für 10,5 Mrd. Rubel (ca. 285 Mio. Euro) das Anlegen einer Fahrrinne und die Navigationsanlagen übernehmen.
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Auch in Lomonossow selbst – also auf der Innenseite des Dammes - ist ein großes neues Hafenareal in Planung.
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