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Novum in Petersburg: Seit Sommer 2010 verkehren Boote im Linienverkehr (Foto: Below/fontanka.ru)
Novum in Petersburg: Seit Sommer 2010 verkehren Boote im Linienverkehr (Foto: Below/fontanka.ru)
Freitag, 10.09.2010

Petersburg bekommt 2011 weitere „Aquabus“-Linien

St. Petersburg. 2011 sollen den Petersburgern vier statt bisher zwei ÖPNV-Linien auf den Newa-Armen zur Verfügung stehen. Statt schwimmender "Marschrutkas" sollen dabei ausgewachsene „Omnibusse“ verkehren.


Die erste der beiden neuen Linien („Newskaja“) soll dem Hauptfahrwasser der Newa zwischen Leutnant-Schmidt-Ufer und dem Stadtteil Rybatzkoje folgen. Die neue „Petrowskaja“-Linie soll hingegen vom Primorski Prospekt im Nordwesten der Stadt zum Arsenalnaja-Ufer (am Finnländischen Bahnhof) verkehren.

Anders als eine schon bestehende Linie der erst in diesem Jahr gestarteten Petersburger Wasser-Busse wird sie jedoch diese Punkte nicht über die Große Newka, sondern mit Stops auf der Krestowski- und der Petrowski-Insel sowie an der Eremitage und dem Sommergarten verbinden.

Größere Boote müssen her


Wie Nikolaj Asaul, der Vorsitzende des städtischen Verkehrskomitees erklärte, sollen die Betreiber der beiden Linien bis zum Jahresende ausgewählt werden. Allerdings wird ihnen dabei zur Auflage gemacht, Boote mit Platz für 30 bis 50 Passagiere zum Einsatz zu bringen.

Bisherige \"Wassertram\"-Linien
Im Sommer 2010 wurde der Aquabus-Verkehr auf zwei Linien aufgenommen: Eine führt vom \"Ehernen Reiter\" (Senatsplatz) zur Synopskaja Naberschnaja, die andere vom Primorski Prospekt (Brücke zur Jelagin-Insel) zur Arsenalnaja Naberschnaja (Finnischer Bahnhof).
Auf den beiden in diesem Sommer in Betrieb genommenen „Aquabus“-Linien mussten die Betreiber vorgeschriebene Bootstypen mit nur 12 bis 15 Sitzplätzen zum Einsatz bringen. Wie „fontanka.ru“ berichtete, führte dies dazu, dass die Wassertaxis oft ohne Zwischenhalte bis zur Endstation durchfuhren – weil alle Plätze schon besetzt waren.

Von der Einhaltung des Fahrplans im 15-Minuten-Takt konnte so keine Rede sein – geschweige denn von der Funktion, dass dieses Verkehrsmittel für Berufstätige eine Alternative zum täglichen Im-Stau-Stehen sein könnte. Auch waren die „Haltestellen“ an den Ufern in der Startphase kaum als solche zu erkennen.

Ausflügler statt Pendler an Bord


Vor allem an den Wochenenden mutierten die eigentlich als öffentliche Verkehrsmittel für Pendler gedachten Linien-Boote zur Billig-Konkurrenz für Seightseeing-Fahrten: Am Startpunkt an der Jelagin-Insel ballten sich bei schönen Wetter die Mitfahrwilligen. Denn im Gegensatz zu den 300 bis 400 Rubel teuren Rundfahrtbooten ist der von der Stadt vorgeschriebene Fahrtpreis von 50 Rubel ein Schnäppchen.

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Seitdem es kühl geworden ist, würden die kleinen Nahverkehrsboote jedoch oft leer fahren, berichten die Bootsbetreiber.

Sie haben deshalb große Zweifel, ob sich die neuen Linien auch nur annähernd rentieren werden: Im Gegensatz zu den beiden ersten Routen führen sie durch weitaus weniger sehenswerte Stadtteile – und sollen dabei mit größeren und bedeutend teureren Schiffen betrieben werden.

Noch sieben weitere Linien in Planung


Die Stadtverwaltung hält dennoch an ihren Plänen fest, St. Petersburg mittels der Wasser-Busse zu einem echten „Venedig des Nordens“ zu machen. Nach 2011 sollen mit der Zeit noch sieben weitere öffentliche Bootslinien in Betrieb genommen werden.

Darunter sind auch solche, die über die innerstädtischen Flüsse und Kanäle wie Fontanka und Kanal Gribojedowa führen sollen.

Und schließlich will man auch die Vororte an das Bootsnetz anknüpfen: Geplant sind Linien an die Badeorte der „Nördlichen Riviera“ mit Endpunkt in Selenogorsk sowie entlang des von Zarenpalästen bestandenen Südufers des Finnischen Meerbusens bis Lomonossow.



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