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Eine neue Metrostation erleichtert das Petersburger WM-Dilemma, löst es aber  nicht. (Foto: Fontanka)
Eine neue Metrostation erleichtert das Petersburger WM-Dilemma, löst es aber nicht. (Foto: Fontanka)
Dienstag, 05.03.2013

Petersburg korrigiert Metro-Baupläne für WM-2018

St. Petersburg. Die Ausbaupläne für die Petersburger Metro werden an die Bedürfnisse der Fußball-WM 2018 angepasst. Statt eine Linie im Südwesten zu bauen, soll das neue Stadion an das U-Bahnnetz angeschlossen werden.

Für die Bewohner der bisher metrolosen Neubaumassive im Südwesten ist dies eine schlechte Nachricht, denn sie bekommen ihre neue, sechs Stationen lange Linie, die eigentlich 2017 fertiggestellt werden sollte, wohl frühestens in zehn Jahren zu sehen.

Die nötige Infrastruktur


Dagegen dürfen sich die Menschen auf der Wassili-Insel und im Primorski-Stadtbezirk im Norden freuen, denn sie werden durch die Umorientierung früher als gedacht in den Genuss der Metro-Anbindung kommen.

Bei Russland-Aktuell
• SPB-Metro mit zwei neuen Stationen – aber auch teurer (26.11.2012)
• Petersburg liefert 100 Busse für Olympiade in Sotschi (02.11.2012)
• Neue Metrostation in SPb.: die Rolltreppen klemmen (05.01.2012)
• St. Petersburg bekommt Metro-Ringlinie – nach 2025 (28.06.2011)
Hintergrund ist die notorisch schlechte Erreichbarkeit des neuen Fußballstadions auf der Krestowski-Insel. Die Arena, an der seit Jahren unter skandalösen Umständen gebaut wird, ist bisher nur schlecht zu erreichen – die nächste Metrostation (Krestowski Ostrow) liegt einen 30-minütigen Fußmarsch entfernt, Autofahrer finden nur auf verschlungenen Wegen hierher.

Bis 2018 muss sich noch einiges ändern, damit die Gäste der Weltmeisterschaft bequem ihren Weg in das 67.000 Zuschauer fassende Stadion finden. Eine Lösung wäre eine Metrostation „Nowokrestowskaja“ in unmittelbarer Stadionnähe.

Ein neuer Weg zum Stadion


Damit sie entstehen kann, wird die „grüne“ Linie von der gegenwärtigen Endstation Primorskaja verlängert - und zwar gleich noch ein Stück weiter: Die folgende Station "Uliza Sawuschkina" würde den Bewohnern des dortigen großen Neubaugebietes, die bisher einen weiten Weg zur nächsten Metro haben („Staraja Derewanja“ und „Tschornaja Retschka“), eine schnelle und bequeme Anbindung an die Stadt bieten.
Bei Russland-Aktuell
• Weitaus weniger Kosten für Petersburger Stadionbau (16.01.2013)
• 1 Milliarde Euro für neues Zenit-Stadion – woher nehmen? (18.10.2012)
• Kaliningrad: Nach dem WM-Jubel gibt es viel Arbeit (05.10.2012)
Zeitgleich soll auch die „gelbe“ Linie mit den drei Stationen „Bolschoi Prospekt“, „Schkiperskaja“ und „Morskoi Fassad“ auf die Wassili-Insel verlängert werden (vorausgesetzt, die Fortführung „Teatralnaja Ploschtschad“ von der „Sadowaja“ wird davor
rechtzeitig fertig). Die neue Endstation läge dann nahe zum Passagierhafen und garantiert also den Transport von WM-Gästen, die mit dem Schiff nach Petersburg kommen werden.

In einem späteren Ausbauzustand könnte diese Linie dann ebenfalls zum Stadion und weiter zum Standort des geplanten Gazprom-Towers "Lachta-Center" führen.

Autobahnanbindung noch reine Theorie


So weit, so gut. Eine Metrostation wird das Infrastruktur-Dilemma auf der Krestowski-Insel natürlich nicht beheben. Diese Rolle kommt der Stadtautobahn SSD zu, die einmal hier vorbeiführen soll. Aktuell endet sie im Hafen auf der linken Newa-Seite.

Die Verlegung der Stadtautobahn erfordert in diesem Bereich immense Anstrengungen, denn die Newa-Bucht muss mit einem komplizierten Brückensystem überspannt werden. Noch steckt dieses Projekt in der Planungsphase.


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