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| Solche Lkw-Kolonnen sollen nun nicht mehr durch den Süden Petersburgs rollen - sondern außen herum (Foto: ld/.rufo) | |
Dienstag, 25.11.2008
Petersburg sperrt ein Drittel der Stadt für Lkws
St. Petersburg. Die Stadtverwaltung zieht Konsequenzen aus der Freigabe des neuen Autobahn-Hafenzubringers und des vollendeten Ausbaus der Ringautobahn: Der ganze Süden der Stadt ist jetzt Lkw-Sperrgebiet.
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Im Oktober war das erste kurze Teilstück der geplanten Nord-Süd-Stadtautobahn SSD für den Verkehr freigegeben worden. Es verbindet das Hafenareal mit der Ringautobahn KAD – die ihrerseits jetzt im Süden und Osten der Stadt ihren achtspurigen Endausbau-Stand erreicht hat.
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Nun setzte der Smolny eine schon angekündigte Folgemaßnahme um – und erließ in den angrenzenden Stadtteilen ein weiträumiges Verkehrsverbot für alle Lastwagen, die nicht unmittelbar mit Fahrten im Stadtgebiet beschäftigt sind.
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Kuptschino und Moskowski Rayon werden Lkw-frei Zu den bisherigen Sperrzonen für den Schwerlastverkehr (dies ist vor allem das Stadtzentrum zwischen Obwodny Kanal im Süden und „den Inseln“ im Norden“ sowie einige Haupt- und Uferstraßen) kommt nun eine weitere Zone hinzu, die faktisch ein Drittel des Stadtgebietes umfasst.
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Vereinfacht dargestellt handelt es sich um den ganzen Süden der Stadt – vom Obwodny Kanal nach Osten bis zur Newa und im Westen fast bis nach Strelna. Als Zufahrt zum Hafen und den dortigen großen Industriebetrieben (wie den Kirow-Werken) bleibt jedoch – neben der neuen Autobahn – noch der Obwodny Kanal und eine Strecke über die Prospekte Marschalla Goworowa und Marschalla Schukowa und die Peterhofer Chaussee frei.
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Das Petersburger Transportgewerbe rechnet nun mit einer Verteuerung der Transporte von und zum Hafen. Denn die SSD-Route soll schon ab dem 1. Januar mautpflichtig werden – und die kostenfreie Ausweichstrecke ist ein bedeutender Umweg.
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Ausnahmegenehmigungen sind kostenlos - aber kompliziert Außer an den Hauptstraßen in Richtung Hafen werden die Bewohner des Petersburger Südens die Veränderungen aber wohl kaum bemerken: Für alle Lkws, die aufgrund ihrer Transportaufgaben weiterhin in dem nun geschlossenen Stadtgebiet unterwegs sein müssen, werden kostenlos Sondergenehmigungen ausgestellt – sei es für einmalige Fahrten oder gleich für ein ganzes Jahr. Allerdings ist damit ein erheblicher bürokratischer Aufwand verbunden.
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Der Smolny erhofft sich deshalb zu Recht von der Neuerung, dass jetzt zumindest der Transitverkehr und die meist mit Containern beladenen LKWs von und zum Hafen nun einen großen Bogen um die Wohngebiete im Süden der Stadt machen – und zwar über die neuen Autobahnen.
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