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| Der Bau der Ringautobahn KAD ging teilweise sogar schneller als geplant. Doch die Folgeprojekte werden jetzt auf die lange Bank geschoben (Foto: ld/.rufo) | |
Donnerstag, 12.02.2009
Petersburger Straßenbau-Großprojekte aufgeschoben
St. Petersburg. Finanzierungslücken führen zu deutlichen Fristverlängerungen bei der Verwirklichung großer Straßenprojekte: Der geplante Newa-Tunnel und die Stadtautobahn verspäten sich um mindestens zwei Jahre.
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Der Baubeginn für den ersten Straßentunnel unter der Newa wurde auf Betreiben des staatlichen Investitionsfonds von 2009 auf 2011 verschoben.
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Entsprechend wurde der laufende Wettbewerb unter vier Bewerbern um die Verwirklichung des ca. 700 Mio. Euro teuren Maut-Tunnels von der Stadtverwaltung verlängert. Laut Vizegouverneur Juri Molschatnow erwägt die Stadt aber, in Absprache mit den interessierten Unternehmen notwendige Planungsarbeiten schon jetzt anzugehen.
Der geplante „Orlowski-Tunnel“ soll in der Nähe des Smolny die Newa unterqueren und auf diese Weise die erste innerstädtische Straßenverbindung schaffen, die nachts nicht durch das Hochklappen der Brücken unterbrochen wird.
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Autobahn durchs Newa-Delta bleibt Zukunftsmusik Auch die ursprünglich schon für 2012 geplante mautpflichtige Nord-Süd-Stadtautobahn (Sapadny Skorostny Diameter, SSD) mit einer technisch hoch aufwendigen Querung des Newa-Deltas wird jetzt frühestens 2013/14 verwirklicht. Die Unterzeichnung eines Konzessionsvertrages mit einem vom Oligarchen Oleg Deripaska organisierten Konsortium wurde von der Stadt für mindestens ein Jahr aufgeschoben.
Grund dafür sind Presseberichten zufolge die akuten Finanznöte der Deripaska-Holding BasEl. Das Autobahnprojekt soll aber in diesem Jahr mit ca. 200 Mio. Euro aus staatlichen und kommunalen Mitteln weiter vorangetrieben werden.
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Bis 2010 soll die bislang nur als Hafenzubringer dienende SSD-Trasse auf diese Weise nach Norden bis zur Uliza Blagodatnaja verlängert werden.
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