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| Goldene Eier? Die steigenden Preise lassen es vermuten (Foto: newsru.com) | |
Mittwoch, 25.08.2010
Preisschub: Plus 12 Prozent bei Lebensmitteln
St. Petersburg. Innerhalb einer Woche sind in St. Petersburg die sozial relevanten Grundnahrungsmittel um 12 Prozent teurer geworden. Die Missernte in diesem Jahr, aber auch Hamsterkäufe sind die Ursache.
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In der Woche vom 16 bis 23. August ist in St. Petersburg zum Beispiel Milch um 18 Prozent teurer geworden. Bei einigen Supermarkt-Ketten stiegen die Preise für Eier um 11, für Gefrierfleisch um 20, für Reis um 16 und für Buchweizen um 17 Prozent, berichtet fontanka.ru.
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Buchweizen ist Mangelware Der in Russland besonders geschätzte Buchweizen wird nicht nur teurer, er macht sich auch rar: In Moskau verschwand die „Gretscha“ in den letzten Tagen in zahlreichen Geschäften ganz aus den Regalen. Dazu hatten Hamsterkäufe geführt – die offenbar von den Nachrichten über Ernteausfälle angefeuert worden waren.
Die in diesem Jahr wegen der Hitze und Dürre in Russland zu erwartende Missernte hat viele Produzenten veranlasst, ihren Großabnehmern bereits deutliche Preisschübe von 10 bis 100 Prozent anzukündigen.
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Weißrussland als Ersatz für die Lenoblast Im Leningrader Gebiet, das für die Lebensmittelversorgung von St. Petersburg eine große Rolle spielt, seien die meisten Agrarbetriebe in schwieriger Lage und stünden vor dem Bankrott, so Igor Podlipenzew, der Leiter des Lebensmittelhersteller-Verbands in Petersburg. Die Milchproduzenten würden 30 Prozent weniger herstellen können.
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Nach Angaben der Petersburger Stadtverwaltung könnten weißrussische Hersteller das zu erwartende Lebensmitteldefizit im russischen Nordwesten ausfüllen. Dort seien die Ernten in diesem Jahr außergewöhnlich gut ausgefallen.
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