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| Rallyes jeder Art gibt es in Russland, nur bisher keine Formel-1. (Foto: Archiv/.rufo) | |
Dienstag, 12.02.2008
Rast die Formel-1 bald auch in Petersburg?
St. Petersburg. Bernie Ecclestone, Chefvermarkter des größten Rennzirkus der Welt, will Petersburg als Standort der Formel-1 sehen. Die Stadtväter stehen dem teuren Unternehmen noch etwas kritisch gegenüber.
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Neu ist die Idee nicht – bereits 2001 gab es Pläne, neben dem Gelände des Flughafens Pulkovo eine Renntrasse für die schnellen Flitzer einzurichten, aber alles scheiterte am Geld. 200 Millionen Dollar hätte die Stadt damals aufbringen müssen, was sie nicht schaffte, da potente Privatinvestoren fehlten.
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Ecclestone geht in die Offensive
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Der Hauptmanager der Formel-1 will nun erneut persönlich im Smolny anklopfen, um seine Pläne mit der Stadtregierung zu besprechen. In einem Interview für den englischen „Mirror“ sagte er, er wolle so schnell wie möglich eine russische Rennstrecke im Kalender haben, denn „ein Rennen in Russland öffnet neue Perspektiven für den Wettbewerb“.
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Ecclestone wird bereits am nächsten Wochenende in Petersburg erwartet, wo er an der Verleihung des Sportlerpreises „Laureus Sports Award“ teilnehmen wird. Am Rande dieser Veranstaltung will er denn auch seine Pläne vorantreiben.
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Kopfzerbrechen um die Finanzierung
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Die Petersburger Stadtväter sind vorsichtig bei der Einschätzung der Chancen dieser Initiative. Wie immer bereitet die fehlende Finanzierung die größten Kopfschmerzen. Wladimir Tschasow. Vorsitzender des Sportkomitees der Stadt, findet die Idee selbst natürlich gut, bringt sie der Stadt doch einen vehementen Prestigezuwachs.
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Sie sei aber nur als Investitionsprojekt zu realisieren, der Stadthaushalt sei nicht in der Lage, solch ein umfangreiches Projekt in Angriff zu nehmen. Ein zweites Problem ist der Standort für die Trasse, denn das müsste ein 100 Hektar großes Areal sein. Auch die nötige Infrastruktur (Hotels, Restaurants, Freizeitangebote) sei ein Problem.
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Pläne, in Russland eine Formel-1-taugliche Motorrennstrecke zu bauen, gab es hinreichend. 2000 hatte Moskaus Bürgermeister Luschkow bereits seine Unterschrift unter ein entsprechendes Projekt gesetzt, aus dem aber nichts wurde. Präsident Putin hatte sich 2001 dann für die Petersburger Pläne stark gemacht.
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