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| Üblicherweise ist weicher Boden kein Grund, um einen Suzuki Vitara aufzuhalten. Im Falle seines Petersburger Produktionswerkes schon ... (Foto: viking-motors.ru) | |
Dienstag, 30.12.2008
Torf und Krise: Suzuki-Werk lässt auf sich warten
St. Petersburg. Nicht nur im US-Original, auch im „russischen Detroit“ krempelt die Krise die Zukunftspläne der Autobranche um: Suzuki hat den Start seines in St. Petersburg geplanten russischen Werkes aufgeschoben.
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Eigentlich sollte das 85 Mio. Euro teure Suzuki-Autowerk schon Ende 2009 die Produktion anwerfen. Doch nun wird es frühestens 2010 - wenn überhaupt.
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Für die Verzögerung werden dabei zwei völlig unterschiedliche Gründe genannt: Das Suzuki-Hauptquartier in Japan nannte die „zurückgegangene Nachfrage auf dem Welt-Automarkt“ als Grund für die Ende letzter Woche bekannt gewordenen Zurückstellung der Pläne. Ende Januar, wenn die Jahres-Verkaufsbilanz des Konzerns für 2008 vorliegt, werde man endgültig über das Projekt entscheiden.
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Torf ist nur gut im Garten In der für Investitionen zuständigen Abteilung der Stadtverwaltung spricht man hingegen von Problemen mit dem Baugrund: Das vorgesehene Areal in Schuschary im Südosten Petersburgs sei tiefer vertorft als zunächst angenommen. Nur deshalb sei der schon im Sommer 2007 angekündigte Bau des Autowerkes in diesem Jahr nicht in die Gänge gekommen. Eine Absage aus Tokio liege dem Smolny jedenfalls bislang nicht vor.
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Als Startkapazität der Fabrik wurden 30.000 Fahrzeuge genannt – wobei sich Suzuki als erster ausländischer Hersteller ganz auf Allrad-Fahrzeuge konzentrieren wollte: In St. Petersburg sollen die SUV-Modelle Grand Vitara und SX4 produziert werden.
Fertige Autofabriken machen auch keine Freude Vergleichbare Autos baut allerdings auch das Petersburger Werk von General Motors, das mitten in der tiefsten Autokrise im November ebenfalls in Schuschary eröffnet wurde. Dort rollen seither die Schwestermodelle Chevrolet Captiva und Opel Antara vom Band – wobei gegenwärtig das Werk wegen der allgemeinen Absatzkrise für gut einen Monat in die Weihnachtsferien geschickt wurde.
Danach wird der nagelneue GM-Betrieb kurzarbeiten und nur an drei Tagen in der Woche laufen. Im Prinzip sollte das russische Modellspektrum von GM aber 2009 noch um Pkw-Modelle erweitert werden.
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Neben GM betreibt in dem Industriegebiet zwischen Petersburg und Puschkin auch Toyota ein neu errichtetes Autowerk. Darüber hinaus haben mit Nissan und Hyundai noch zwei weitere internationale Autokonzerne St. Petersburg als Standort für zukünftige Fabriken bestimmt.
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Wie es angesichts des momentan rapide einbrechenden Auto-Booms in Russland um die Realisierungs-Chancen dieser Projekte steht, ist offen.
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